Nebra (sbö/chj) l Ein Teil der Bode-Runners der Gaensefurther Sportbewegung war auf "himmlischen Wegen" unterwegs. Zwischen Naumburg und Nebra nahm sie im herrlichen Saale-Unstrut-Land am 3. Himmelswegelauf teil. Auf originelle Weise wurde der Wettkampf mit dem bedeutendsten archäologischen Fund des Landes in Verbindung gebracht. Lutz Klauß schwärmte schon lange von der Medaille in Form der Himmelsscheibe. und nahm sich fest vor, das "Himmlische" in diesem Jahr zu erlaufen.

Zu Gast in einer Gaensefurther Sportlerfamilie, infizierte sich der Austausch-Student Cameron Krese aus South Carolina mit dem "Laufvirus". So reihte er sich zu den vier Startern über die Zehn-Kilometer-Distanz ein. Einen Podestplatz erliefen die Gaensefurther und ihr Gast nicht, die begehrte Medaille gab es aber für jeden Finisher.

Die Halbmarathon-Distanz war ebenso heftig und auch einen halben Kilometer länger als regulär. Klauß verpasste nur knapp einen Podestplatz, musste sich aber nicht mit der "Holzmedaille" zufrieden geben, sondern bekam natürlich auch noch ein Exemplar der Himmelsscheibe. Dirk Meiers Bestform hielt nach wie vor an. Er ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Auf dem Siegerpodest stieg er bis auf das oberste Plätzchen.

Ergebnisse der Gaensefurther

10 Kilometer

9. Platz Sibylle Schäper (W 40, 01:04:10 Stunden); 8. Claudia Meier (W 45, 59:28 Minuten); 18. Ilka Barteld-Pfeiffer (W 45, 01:18:37 Stunden); 9. Cameron Krese (Austausch-Student aus South Carolina, M 20, 51:20 Minuten); 6. Michael Barteld (M 45, 50:02)

21,6 Kilometer

9. Jörg Schäper (M 40, 01:55:47 Stunden);

1. Dirk Meier (M 45, 01:37:13); 4. Lutz Klauß (M 60, 02:03:18)