Gera (mgr/chj) l Eine kleine Badminton-Delegation aus Sachsen-Anhalt reiste im Rahmen des Projekts "Mitteldeutschland" zur 2. Thüringen-Rangliste der U 13 und U 17 nach Gera. Für Tarik Krukowski (U 11) und Miriam Puchta (U 13) vom SV Lok Staßfurt war es bereits der zweite Start in Thüringen. Paul (U 15) und Anton Dingethal (U 11) sowie Marie Lücke (U 15) vom FSV Nienburg nahmen erstmals daran teil.

Alle Athleten gingen hoch motiviert in ihre Partien. Bereits in der Gruppenphase zeigten alle Teilnehmer gute Leistungen. Bis auf Anton gelang es der Sachsen-Anhalt-Delegation, in ihren jeweiligen Staffeln die Ränge eins und zwei zu belegen und damit in die Viertelfinals einzuziehen.

Tarik, der in seiner Gruppe ein Spiel knapp nach drei Sätzen verloren hatte, traf als Zweiter auf den an Nummer eins gesetzten Richard Mund aus Jena. In diesem Match zeigte der Staßfurter, dass er gut mithalten konnte. Jedoch reichte es nicht für einen Sieg. So blieben ihm nur noch die Platzierungsspiele. Im ersten Vergleich um Rang fünf zwang Tarik eine Verletzung zur Aufgabe, sodass er sich am Ende mit dem achten Rang zufrieden geben musste.

Auch Miriam traf nach einem verlorenen Vergleich in den Vorkämpfen im Viertelfinale auf die Gewinnerin der 1. Thüringen-Rangliste, Vivien Kotzott. Die Staßfurterin versuchte alles, um das Duell für sich zu entscheiden. Am Ende reichte es jedoch nicht. Die folgenden Platzierungsspiele gewann Miriam souverän, sicherte sich damit Rang fünf in der Endwertung.

Für Anton stand das Sammeln von Erfahrung im Vordergrund. In den Auftaktspielen blieb er erfolglos. Im Rennen um Platz elf setzte sich Anton nach einer kämpferischen Leistung in drei Sätzen durch.

Paul und Marie starteten in der U 17 und waren jeweils ungesetzt. So kam es, dass Paul gleich in der Gruppenphase auf den an Nummer zwei gesetzten Paul Forner traf. Das Match entwickelte sich zu einem echten Krimi. Den ersten Satz entschied Paul mit 21:18 für sich. Dem Thüringer gelang im Folgesatz der Ausgleich. Auch im Entscheidungssatz blieb es bis zum Ende spannend. Doch der Staßfurter behielt mit 21:18 die Oberhand, zog als Gruppenerster ins Halbfinale ein und traf dort auf Benjamin Witte aus Jena. Witte wirkte in vielen Situationen abgeklärter und gewann in zwei Sätzen. Im Spiel um Platz drei hieß der Kontrahent wieder Forner. Erneut entwickelte sich ein spannendes Drei-Satz-Match. Paul ging am Ende auch hier als glücklicher Gewinner vom Feld und freute sich über Bronze.