Organisatorisch gesehen war es bereits der 10. SoleCup für Hans Peter Bischoff, den Ausrichter von der Sports Live Agentur. Sportredakteur Frank Nahrstedt sprach mit ihm über die Eindrücke der 9. Auflage und die Erwartungen an das kommende Jahr.

Herr Bischoff, war die Zuschauerresonanz zu Ihrer Zufriedenheit?

Hans Peter Bischoff: Ja. Vor allem die vielen Anfragen in den letzten 14 Tagen vor dem Wettkampf hatten mich positiv überrascht. Sie sind vor allem durch Mundpropaganda und Werbung aufmerksam geworden. Mit etwa 1800 Besuchern hatten wir 300 mehr als noch 2012, aber auch weniger als gewollt. Zudem hatten wir erstmals mehr als 1000 zahlende Zuschauer.

Neben Christina Schwanitz (verletzt) hatte auch Betty Heidler aus privaten Gründen kurzfristig abgesagt. Haben vor allem das Kugelstoßen und Diskuswerfen der Männer dafür entschädigt?

Ja, so könnte man es ausdrücken. Wobei man auch den Hammerwurf der Frauen nicht außer Acht lassen darf, bei dem hatte es viele neue Bestleistungen gegeben. Zudem haben Carolin Paesler und Kathrin Klaas zum einen über 70 Meter und zum anderen die B-Norm für die Europameisterschaft in Zürich geworfen. Mit nur vier Starterinnen waren beim Kugelstoßen zu wenige, um für richtige Atmosphäre und einen guten Wettkampf zu sorgen, wobei die 19,27 Meter von Lijiao Gong absolute Weltklasse sind.

Sind Sie mit dem Ablauf drumherum zufrieden?

Ja, absolut. Das gesamte Organisationsteam hat eine super Arbeit geleistet. Ich habe bisher nur gehört, dass alles gepasst hatte. In der Gesamtheit war die Veranstaltung mit vielen Aktionen vollgepackt. Es war absolut top und es wird schwer, da noch etwas draufzusetzen.

Ihre Gedanken gehen also schon in Richtung 10. SoleCup?

Noch nicht. In einer Woche gibt es eine Auswertung, dabei werden wir nochmal in alle Bereiche hineinhören. Dann lassen wir etwa drei Wochen lang alles ruhen, bevor die ersten Ideen aufkommen und die Planungen beginnen.