Aschersleben/Magdeburg (grö/chj) l Für einige der jüngsten Leichtathleten der Gaensefurther Sportbewegung stand ein Schülersportfest in Aschersleben auf dem Plan. Die Älteren trugen derweil in Magdeburg die Bezirksmeisterschaften aus. Alle fünf Sportler, die nach Aschersleben fuhren, wählten den Dreikampf mit 50-Meter-Lauf, Weitsprung und Schlagballweitwurf. Drei von ihnen starteten zusätzlich noch über die 600 Meter. Durch das wechselhafte Wetter mit Windböen boten sich den Athleten unterschiedliche Wettkampfbedingungen.

Nina Ritter und Fabienne Sämisch starteten in der Altersklasse W 8. Im Ballweitwurf versetzte Nina die Konkurrenz mit 28,00 Metern ins Staunen. Der Wurf brachte ihr gegenüber der Nächstplatzierten mit 23,00 Metern einen so hohen Punktevorsprung ein, dass es trotz Leistungen unterhalb ihrer Bestmarken im 50-Meter-Lauf und im Weitsprung mit 937 Punkten zum unangefochtenen Sieg im Dreikampf reichte.

Fabienne konnte mit 2,80 Metern im Weitsprung und 20 Metern im Ballweitwurf neue persönliche Bestleistungen aufstellen. Im Dreikampf landete sie mit 759 Punkten auf Platz sechs. Beim 600-Meter-Lauf setzte sie sich nach dem Start an die Spitze, hielt das Tempo aber nicht durch und wurde am Ende Dritte hinter Nina, die den Silberrang erkämpfte.

Pia Hiltscher (W 9) und Lara Hiltscher (W 11) waren in dieser Saison das erste Mal bei einem Wettkampf. Beide konnten sich trotz Bestweiten im Ballweitwurf nicht im Vorderfeld des Dreikampfs platzieren. Der achtjährige Ben Bothe ist erst seit kurzem Gaensefurther und bestritt seinen ersten Wettkampf. Mit 515 Punkten landete er im Dreikampf auf Platz fünf. Besser lief es über die 600 Meter, wo er als Zweiter einen Podestplatz eroberte.

Für die zwölfjährigen Marek Kadereit und Robin Dietrich ging es in Magdeburg bei der Bezirksmeisterschaft um gute Platzierungen. Mit dem Speerwurf, Mareks Lieblingsdisziplin, begann sein Wettkampf. Gleich beim ersten Wurf landete der Speer bei 34,12 Metern - persönliche Bestleistung. Diese Weite konnte er zwar nicht mehr steigern, am Ende bedeutete sie trotzdem den Sieg und den ersten Bezirksmeister-Titel für den Tarthuner. Beim Kugelstoßen brachte der erste Versuch 8,10 Meter. Im Anschluss daran haderte Marek mit ungültigen Stößen und konnte sich nicht steigern. Umso überraschter waren alle, als dann zur Siegerehrung aufgerufen wurde und er mit seinen 8,10 Metern den zweiten Platz belegte. Den 75-Meter-Vorlauf bestritt Marek in 10,73 Sekunden mit persönlicher Bestzeit. Im Endlauf bremste ihn jedoch eine Fußverletzung auf 11,10 Sekunden und auf Rang acht.

Robins erste Disziplin war der Weitsprung. Die erzielten 4,16 Meter reichten aber nicht aus, um am Endkampf teilzunehmen. So wurde er Zehnter. Beim Hochsprung hatte er sich vorgenommen, unbedingt die kürzlich erreichten 1,40 Meter zu überbieten. Aber kurz nach Beginn des Wettkampfes setzte ein kräftiger Regenschauer ein, der den Hecklinger aus der Fassung brachte. Die Anfangshöhen hatte er zuvor locker gemeistert. Doch nach dem Schauer wollte es auch nach drei Versuchen bei 1,33 Metern nicht klappen und so musste er sich mit Platz sechs aus dem Wettkampf verabschieden.

Beim 75-Meter-Lauf stellte er mit 11,29 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf, für die Qualifizierung zum Endlauf reichte es jedoch nicht und er wurde somit Elfter von 15 Teilnehmern.