Werdau (awi/chj) l Zwei Triathlons als Test und zum üblichen Training einige Einheiten im Kajak auf der Bode und auf dem Löderburger See: Dieses Programm bildete eine gute Basis für den Start von Annegret Wille (Gaensefurther Sportbewegung) bei den Deutschen Meisterschaften im Quadrathlon. In der schönen Landschaft rund um Werdau an der Koberbachtalsperre trafen sich Ausdauerenthusiasten aller Altersklassen aus ganz Deutschland.

750 Meter Schwimmen in der Talsperre, 20 Kilometer Rad, dann über fünf Kilometer nochmal drei Runden über den See paddeln und abschließend 4,7 Kilometer Laufen - so sieht die Sprintdistanz beim Quadrathlon aus. Ähnlich wie beim Triathlon gibt es aber auch die Mitteldistanz und die Olympische Distanz. Organisatorisch war bei diesem Multi-Ausdauer-Wettbewerb alles auf einem super Niveau - nur das Wetter ließ sich nicht planen.

Wetter sorgt für Beeinträchtigungen

Trotz angekündigter starker Regenfälle oder sogar Gewitter, musste man bei der Radrunde immerhin nur mit Landregen klarkommen. Auf der hügeligen und kurvenreichen Strecke kam es dank der Warnungen der Streckenposten nur zu wenigen Stürzen.

Bei den anderen Disziplinen gab es da eher keine Beeinträchtigungen durch das Wetter. Hier hieß es nur durchhalten, die Kräfte einteilen und konzentriert bleiben. Im Kajak durfte man sich bei den Wendepunkten nicht rammen lassen, um nicht mit dem kühlen Nass Bekanntschaft zu machen.

Den krönenden Endpunkt bildete die anspruchsvolle Laufstrecke, die nochmal alle Sinne aktivierte. Ein ständiges Auf und Ab zum einen und zum anderen zahlreiche Wurzeln und abschüssiges Gelände - dann folgte endlich der verdiente Zieleinlauf.

Wille auf Rang drei in der AK Masters W 40

Hervorragende 15:02 Minuten im Schwimmen, dann 43:15 Minuten Radzeit, 28:18 Minuten im Kajak und 25:56 Minuten Laufen brachten Wille am Ende Gesamtplatz sechs bei den Frauen und Platz drei in der Altersklasse Masters W 40.