Reiterprüfung

3. Mona-Maika Meier (RFV Staßfurt) mit "So oder So 2" (7,3)

Springpferdprüfung Klasse A**

1. Kay Körber (RFTV am Park Osterweddingen) mit "Pokerface 45" (8,0)

2. Andreas John (RV Hett-stedt/Wallbeck) mit "Mandor" (7,8)

3. Oliver Klüsener (Wörmlitzer SV) mit "Gitana Nera" (7,6)

Springprüfung Klasse A*

1. Stephanie Fricke (RV Gehrden und Umebung, Reitplatz) mit "Mademoisselle Chanel" (40.62)

2. Tilo Pohle (RV Bodeaue Difurt) mit "Deister 88" (41.22)

3. Susann Nordmann (RV Team Gaensefurth) mit "Boj" (44.60)

Stilspringprüfung Klasse E mit Stechen

1. Luise Schubert (RFV Förderstedt) mit "Anky 7" (26.47)

2. Alexandra Caroline Zaar (RFV Halberstadt-Spiegelberg) mit "Lassandro K" (26.54)

3. Luisa-Jelena Blume (RFV Gestüt Lerchenhof Schönebeck) mit "Vorlanda" (30,25)

Springprüfung Klasse E

1. Alexandra Caroline Zaar (RFV Halberstadt-Spiegelberg) mit "Lassandro K" (38.57)

2. Luise Schubert (RFV Förderstedt) mit "Anky 7" (40,97)

3. Alina Buschmann (RFV Eimersleben) mit "Real Luck" (46,05); Anne Thiel (RFV Seeland e.V. Schadeleben) mit "Chico Lätta" (46,05)

Springprüfung Klasse L

1. Pia Ackermann (RFV Westeregeln) mit "Latino de`la Starlight" (51.91)

2. Pia Ackermann (RFV Westeregeln) mit "Kwept" (53.80)

Fahrer-Wettbewerb für Ein- oder Zweispänner

1. Kati Lindner (RFTV am Park Osterweddingen; 95,97)

2. Franz Schmutzer (RFV Förderstedt; 102,45)

3. Alexander Stahlmann (Schönebecker SC; Abteilung Pferdesport; 117,48

Förderstedt l Auch Schwester Emilie brauchte sich nicht zu verstecken. Mit "Cordales" wurde die 15-Jährige Vierte in der Stilspringprüfung Klasse E mit Stechen. "Luise und ich sind relativ oft auf Turnieren", erklärte Emilie. Die beiden haben also schon einige Erfahrung gesammelt. Das wundert aber nicht, liegt das Reiten der Familie Schubert doch im Blut. "Die Pferde sind unsere besten Freunde", fügte Luise hinzu und tätschelte dabei ihrem Brauen "Anky" liebevoll den Kopf. Die enge Verbindung zahlte sich im Turnier aus. Mit einer Wertung von 7,4 belegte die Förderstedterin den ersten Platz und bekam ein Preisgeld von 20 Euro.

Sehr zur Freude von Vater Steffen Schubert, von seinem Team liebvoll "Weste" genannt, da man ihn am vergangenen Wochenende immer anhand seiner Weste ausmachen konnte. Der erste Vorsitzende des Reit-und Fahrvereins hatte alle Hände voll zu tun, musste er doch zehn Prüfungen mit über 300 Starts organisieren.

Keine leichte Aufgabe, aber Schubert ist ein Routinier. "Das Turnier findet schließlich jährlich statt." 2014 stand der Wettbewerb unter dem Motto "Youngsters", also junge Pferde. "Die Tiere haben ein Alter zwischen vier und sechs Jahren", erklärte der Veranstalter. "Außerdem dürfen die Teilnehmer bis Klasse A die Strecke vorher mit ihrem Pferd abschreiten, um den Tieren ein Gefühl für den Parcours zu vermitteln." Dieser änderte sich für die verschiedenen Prüfungen übrigens kaum. "Wir verändern lediglich die Höhen der Hindernisse."

Am Sonnabend erprobten die Reiter ihre jungen und zum Teil auch noch recht wilden Rosse in Springprüfungen der Klassen A*, A**, E und L ihr Können. Dabei fielen bei den meisten doch die ein oder andere Stange. Umso mehr Applaus gab es für diejenigen, die den Parcours fehlerfrei meisterten. Am Sonntag traten dann die Reiter der U 21 an, außerdem gab es einen Fahrer-Wettbewerb für Ein- oder Zweispänner. Neben Teilnehmern der Gastgeber waren auch Vereine aus Westeregeln, Staßfurt, Gnadau und Schönebeck vertreten. Im Gesamtbild nahm der Salzlandkreis allerdings einen eher kleinen Starterkreis ein. Dafür durften neben Luise Schubert auch Pia Ackermann vom Reit-und Fahrverein Westeregeln über einen ersten Platz jubeln. Mit "Latino de`la Starlight" siegte Pia fehlerfrei bei der Springprüfung Klasse L und mit "Kwept" wurde sie in dersleben Prüfung auch Zweite. Nebenbei gab es somit auch ein Preisgeld von insgesamt 72 Euro. Andreas Stahlmann vom Schönebecker SC belegte beim Fahrer-Wettbewerb für Ein-oder Zweispänner Rang drei und auch Luisa-Jelena Blume vom Reit-und Fahrverein Gestüt "Lerchenhof" Schönebeck erkämpfte sich mit ihrem Pferd "Vorlanda" Rang drei.

"Wir freuen uns über die große Teilnehmerzahl", so Schubert. "Vor allem, da der Wettbewerb eher als kleinländliches Turnier ausgelegt ist."

   

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