Die Tischtennissportler des SV Bode Löderburg blicken nach einer bewegten Saison 2013/14, die sportlich gesehen natürlich Höhen und Tiefen hatte, nicht ohne Stolz auf ihre vier Herrenmannschaften und zwei Jugendmannschaften zurück. Schon die Zahl der gemeldeten Mannschaften zeugt vom Willen der Löderburger, attraktiven Sport in der Gemeinschaft zu spielen.

Löderburg (lde/nrc) l Mit Steffen Mattheis und Bernd Sommer, die Bode gerne in seinen Reihen behalten hätten, musste Löderburg "mit gestandenen Spielern" zwei Abgänge verzeichnen. Auch Michael Beyer, Fabian Bode (beide Jahrgang 1996) und Tobias Hoffmann (Jahrgang 1995) - alle drei Sportler hatten schon Einsätze im Herrenbereich und wären in der kommenden Saison dort integriert worden - verließen den Verein. Berufliche Notwendigkeiten gehen vor.

Neben dem ständigen Zulauf und Abgang junger Spieler im Kinder- und Jugendbereich freuen sich die Löderburger, dass sie aufgrund der bisher gezeigten Leistungen Philipp Martin (Jahrgang 2000) im Herrenbereich einsetzen können.

Die erste Mannschaft war in der Aufstellung Andy Konze, Peter Freiberg, Steffen Beyer, Jürgen Leuschner, Bernd Sommer, Thomas Wachtmann und Jörg Hoffmann in der Bezirksliga gemeldet worden. Da Sommer nicht zum Einsatz kam, musste Bode in der Vor- und Rückrunde - auch bedingt durch die Leistungen der einzelnen Spieler - mehrfach umgebaut werden.

In der Rückrunde stand dann die Stammformation mit Konze, Freiberg, Leuschner, Wachtmann, Beyer und Hoffmann. Ein guter siebter Platz in der Hinrunde und ein noch besserer Sechster nach dem Abschluss der Saison zeigten einen guten Stand nach einer spannenden, aber auch langen und harten Saison. Die Löderburger unterschätzte keinen Gegner und spielte entsprechend ihrem Leistungsstand.

Vor allem im Monat März gelang es mit der Partie gegen Concordia Welsleben I (11:4), VfL Gehrden (8:8) und Serum Bernburg III (8:8) nicht nur vier Pluspunkte zu erkämpfen, sondern auch so etwas wie eine kleine erfolgreiche Serie aufzustellen und damit einen guten Saisonabschluss zu erzielen. Konze (12:16), Freiberg (12:22), Leuschner (9:25), Wachtmann (23:11), Beyer (11:21) und Hoffmann (13:17) enttäuschte nicht.

Auch die Ergebnisse im Doppel können sich sehen lassen. Die Paarung Konze/Wachtmann belegten mit 11:7 Punkte immerhin Platz acht in der Bestenliste von 40 aufgeführten Doppeln, die mindestens vier Spiele absolviert hatten. Freiberg/Leuschner (9:8 und Platz 18 unter den besten 20 der Bestenliste) sowie Hoffmann/Beyer (6:7, Platz 24) trugen zum guten Abschneiden bei.

Nicht zu vergessen sind auch die Lödeburger Marko Fischer, Dietmar Stock, Björn Weber, Frank Weidemann und Werner Konze, die in der Ersten mit unterschiedlichen Leistungen stets kurzfristig aushalfen.