Staßfurt (nrc) l Die Reserve des HV Rot-Weiß-Staßfurt kann sich über ihr Los eigentlich nicht beschweren. Am Sonnabend, 6., oder Sonntag, 7. September, treffen die Handballer von Mario Kutzer im HVSA-Pokal auf einen alten Bekannten der vergangenen Saison: Den SV Germania Borne.

Der Unterschied besteht nun allerdings darin, dass beide Mannschaften eine Spielklasse trennt. Borne konnte seinen Platz in der Sachsen-Anhalt-Liga behaupten, die Staßfurter stiegen dagegen in die Verbandsliga ab. "Trotzdem sind wir mit Borne als Gegner zufrieden", so Kutzer. "Außerdem freuen wir uns, dass wir zu Hause spielen. Letztes Jahr mussten wir immer zu Auswärtspartien im Pokal fahren."

Den SV Germania hat der Trainer noch als wurfstarke Mannschaft in Erinnerung, die sich gleichzeitig "in der Defensive sehr auf die Mitte konzentriert." Staßfurts Reserve wird daher verstärkt über die Außenbahnen den Torabschluss suchen. "Außerdem brauchen wir eine aggressive Deckung."

Dass der Gegner nun eine Klasse weiter oben spielt, beunruhigt Kutzer nicht. Er sieht seine Mannschaft "nicht zwingend in der Rolle des Außenseiters. In der Sachsen-Anhalt-Liga konnten wir ordentliche Partien gegen Borne bestreiten."