Borne (chj) l Es hat sich einiges getan beim SV Germania Borne. Ein neuer Trainer, zwei namhafte Abgänge und ein neuer Spielort lassen gespannt auf die neue Handball-Saison in der Sachsen-Anhalt-Liga blicken.

In der abgelaufenen Spielzeit führten Andreas Lampe und Sven Klippstein die Germania nach dem Aufstieg zum Klassenerhalt. Es war eine Interimslösung, nachdem Jürgen Dawils aus gesundheitlichen Gründen zum Aufhören gezwungen war. Lampe will sich nun wieder als Torschütze in Spielprotokolle eintragen, statt sie als Coach auszufüllen. Er wird in der Reserve auflaufen. Klippstein hingegen macht sich den Nachwuchs zur Aufgabe, der in dieser Saison wieder ins Leben gerufen wurde.

Der neue Mann an der Seitenline des Sachsen-Anhalt-Ligisten ist Jürgen Wartmann. Ihm zur Seite steht Rüdiger Bunk, der zuletzt die Zweite trainierte und dies auch weiterhin tun wird. Auf die beiden werden schwierige Zeiten zukommen. Denn mit Jörg Friedrich und Falk Hohmann hat die Germania zwei Leistungsträger verloren. Beide wechseln zum SV Langenweddingen.

Denise Eckstein-Bunk, Vorsitzende des SV Germania, sieht allerdings keinen Grund zur Beunruhigung und vertraut dem Kader. "Ich mache mir keine Sorgen. Wir nehmen die Situation als gegeben hin."

Um das hinterlassene Loch zu füllen werden Thomas Hagemeyer, Stefan Süßig, Thomas Halfpap und Marko Klaffke aus der Reserve aufrücken - zumindest vorerst. Wartmann gab seinen definitiven Kader noch nicht preis. Zudem bekannte sich der Coach auch zu keiner klaren Nummer eins im Tor. Zwar gilt Bastian Krautwald nach einer hervorragenden Saison als gesetzt, doch Ersatzkeeper Christian Kowalski sowie Daniel Brinkmann aus der Zweiten trainieren mit und haben die Chance, sich zu beweisen.

Die Gelegenheit dafür haben die Handballer an diesem Wochenende. Am Freitag trifft die Germania in Glinde auf Sachsenligist SV Plauen-Oberlosa. Anwurf ist um 18.30 Uhr. Bereits am Sonnabend richtet Borne das Günter Schmidt-Gedächtnisturnier aus. Gespielt wird in der Sporthalle Wolmirsleben - dem neuen Austragungsort der Ligaspiele. Zu den Teilnehmern zählen ab 11 Uhr, neben der Ersten und Zweiten des Gastgebers, der HV Rot-Weiss Staßfurt II, die SG Lok Schönebeck und der SV Langenweddingen.