Berlin (awi/chj) l Das "Supersportwochenende" in Berlin Wannsee beim BerlinMan endete mit dem Triathlon über die Mitteldistanz. Hier ging Steffen Schöler von der Gaensefurther Sportbewegung an den Start. Zum Leidwesen der Teilnehmer hielt das Wetter nicht das, was von ihm erhofft wurde. Der Himmel öffnete pünktlich zum "Check In" um 6 Uhr morgens alle Schleusen und die kühle Luft mit nur 16 Grad Celsius ließ jeden Sportler schon ein paar warme Sachen mehr bereit legen.

Fast 600 Starter gingen in vier Wellen an den Start. Alle sollten im Wannsee 2,2 Kilometer schwimmen und dann 90 Kilometer durch den Grunewald mit dem Rad fahren. Dafür waren vier Runden zu absolvieren und nebenbei noch etwa 1,5 Kilometer an kraftraubenden Höhenunterschieden zu bewältigen. Außerdem kamen pro Runde noch 800 Meter Kopfsteinpflaster dazu. Da mussten die hochwertigen Karbonräder sowie deren Fahrer einen außerordentlichen Härtetest durchlaufen. Auch deshalb gaben wohl über 40 Triathleten vorzeitig auf.

Auf engen Waldwegen, ge- und zum Teil überfüllt mit noch 530 Wettkämpfern, zog der Pulk seine abschließenden Laufrunden. Mittlerweile hörte es dann auch auf zu regnen. Vier Runden à fünf Kilometer, dann ging es nach etlichen Stunden Quälerei dem Ziel entgegen.

Schöler dachte nie ans Aufgeben und zeigte ganz besonders bei der letzten Disziplin sein Können. Denn als 68. unter allen Läufern zu landen, war eine hervorragende Leistung. Das Schwimmen meisterte er in 46:59 Minuten, auf dem Rad benötigte der Gaensefurther 2:43 Stunden. So verbesserte sich Schöler auf den 116. Platz in dem riesigen Teilnehmerfeld. In der Altersklasse M 45 erreichte er einen beachtlichen 28. Platz in einer Gesamtzeit von 5:02:07 Stunden.