Staßfurt l Zwei Phasen bestimmten das Handballspiel zwischen dem HV Staßfurt II und dem SV Germania Borne. Am Ende behielt der Sachsen-Anhalt-Ligist knapp mit 24:23 (11:14) die Oberhand und die Gastgeber (Verbandsliga) schieden in der ersten Runde des HVSA-Pokals aus.

Zunächst hatte der Gastgeber einen Lauf, drehte den 8:10 Rückstand vor der Pause noch in einen 14:10-Vorsprung, weil in der Defensive intensiv gearbeitet wurde und im Angriff der Rückraum oftmals freie Hand hatte.

Nach dem Wechsel verpassten es die Staßfurter jedoch, ihren zuweilen Sechs-Tore-Vorsprung zu verwalten. "Wir haben in der Abwehr nachgelassen und die Würfe aus dem Rückraum nicht gut verteidigt", resümierte Trainer Mario Kutzer. Die Unruhe zog schließlich auch in der Offensive ein.

Borne hingegen, das beim 14:20-Rückstand (42.) schon auf der Verliererstraße war, spürte dies und arbeitete in der 5-1- Defensive nun intensiver. Vor allem Steffen Halfpap, der zu Beginn der zweiten Hälfte noch auf der Bank geblieben war, packte beherzt zu und trumpfte auch im Angriff aus dem Rückraum auf. Beim 23:20 (55.), nachdem der HVS fast 15 Minuten lang keinen Treffer erzielt hatte, war die Partie vorzeitig entschieden. "Wir sind immer positiv geblieben und haben an einen Erfolg geglaubt", betonte Bornes Keeper Bastian Krautwald, der mit starken Paraden einen Anteil am Sieg hatte.

HV Staßfurt II: A. Jesse, J. Stein - A. Stein (6), Berger (1), T. Jesse, Korin (5/2), Sell, Loose, Panzer (1), Spadt (6), Gödde (3)

Germania Borne: Krautwald - Klaffke, Schulke (5), Scholz (3), Hagemeyer (3), Prosowski (3), Schafflik, Halfpap (9/1), Lahne, Fink (1)

Siebenmeter: Staßfurt 5/2 - Borne 4/1; Zeitstrafen: Staßfurt 6 - Borne 7; Rot: Tino Korin (3x2 Minuten, 57:34) -Staßfurt-, Benjamin Prosowski (45:39 Minuten) -Borne-