Salzlandkreis (chj) l Am 3. Spieltag der Fußball-Salzlandliga wies der SV Rathmannsdorf den BSV Eickendorf mit 6:1 in die Schranken und wahrte sich so die Weiße Weste. SVR-Coach Frank Oehme fordert jedoch, die Kirche weiterhin im Dorf zu lassen. "Auch wenn wir uns freuen, es gibt noch keinen Grund zur Euphorie. Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel." In dieser frühen Phase der Saison wäre es unsinnig, bereits über Rathausbalkone oder die Landesklasse nachzudenken. Morgen treffen seine Schützlinge auf die TSG Unseburg/Tarthun, die "eine Wundertüte ist und in guter Verfassung jeden schlagen kann".

Die Eickendorfer hingegen sind morgen gegen Wolmirsleben um Wiedergutmachung bemüht. "Die Niederlage kann niemand ohne Weiteres vergessen", gestand Trainer Marco Schmoldt. Der SVR "hat uns deutliche Grenzen aufgezeigt". Der Trainer nahm sich seine Spieler zur Brust und forderte, dass "sich jeder einzelne nach so einer Leistung hinterfragt". Eine Reaktion soll morgen folgen. "Ein Heimsieg wäre enorm wichtig, um nicht unten reinzurutschen und den Anschluss zu wahren."

Den Anschluss drohte auch der Egelner SV Germania zu verlieren. Doch nach der Annullierung der Winningen-Niederlage hat das Team von Sören Leßmann nun drei Punkte auf dem Konto und wird in Felgeleben alles daran setzten, drei weitere draufzupacken. Der Knoten ist quasi geplatzt worden. Durch eigene Hände Arbeit ist selbiger auch in Bernburg geplatzt. Gegen Baalberge soll nun der nächste Dreier folgen, um den Blick wie geplant nach oben zu richten. Die TSG Calbe II hingegen, die gut aus den Startlöchern kam, will nicht nach oben schauen. "Der Klassenerhalt bleibt unser Ziel", betonte Detlef Sobczak.