Generalprobe vor dem Start in die Landesliga gelungen: Der VC 97 Staßfurt sicherte sich durch einen 3:2-Sieg über den Magdeburger LV Einheit und einen 3:0-Erfolg über den USC Magdeburg III den Einzug in die zweite Runde des VVSA-Pokals.

Magdeburg l Die Erleichterung war groß, nachdem die Staßfurter einen 18:22-Rückstand gegen den USC III im dritten Satz noch in einen 26:24-Erfolg und damit den Matchgewinn gedreht hatten. "Ich weiß nicht, ob wir noch weiter durchgehalten hätten. Wir sind auf dem Zahnfleisch gegangen", erklärte Robert Stinner vom Verein. Die Bodestädter waren nämlich lediglich mit sechs Spielern plus Libero angereist - Wechselmöglichkeiten gab es also nicht.

Und somit hatte bereits die erste Partie gegen den gastgebenden MLV für reichlich Kräfteverschleiß gesorgt, schließlich musste über die volle Distanz gegangen werden. In den ersten beiden Durchgängen "hatten wir Abstimmungsschwierigkeiten". Michael Frost läuft normalerweise in der Mitte auf, rückte aber nach außen, Neuzugang Tino Karnstedt als Libero sowie die Rückkehrer Bernd Hönig als Zuspieler und Stefan Groth auf Diagonal mussten sich erst noch finden. "Die Annahme war zu instabil." Somit hatte es auch Hönig schwer, seine Angreifer in Szene zu setzen beziehungsweise das Spiel zu variieren. Daher sah sich das Team einem 1:2-Satzrückstand gegenüber.

Erst danach "haben wir auch mit den Aufschlägen mehr Druck erzeugt". Die Folge waren mehr Fehler des MLV sowie eine gute Blockarbeit. Deutlich gingen die Sätze an die Staßfurter, die am Ende einen schwer erkämpften 3:2 (-19, 18, -19, 14, 6)-Erfolg feiern durften.

Die Pause, die es während der Partie zwischen dem USC Magdeburg III und der SG Rosian (3:2) gab, war wahrlich willkommen. "Die Jungs waren K.o., konnten sich aber etwas regenerieren."

Im Duell mit den Landeshauptstädtern verlief der erste Satz lange knapp, bis sich der VC 97 zum Ende absetzen konnte und mit 25:19 gewann. Im zweiten "haben wir zwischenzeitlich mit neun geführt". Ebenso klar ging der Durchgang an Staßfurt (25:16). Danach waren die Kraftreserven jedoch aufgebraucht, bis es beim 18:22 noch einen Ruck im Team gab. "Wir waren im Block an den Bällen dran, holten zudem einige Angriffe mit der Feldabwehr und haben besser aufgeschlagen." Am Ende stand ein 26:24-Erfolg zu Buche und die Erleichterung, nicht in den vierten Satz zu müssen. "Dann hätte alles noch passieren können." Doch ziemlich schnell mischte sich das Gefühl mit der Freude, die nächste Runde erreicht zu haben.

Staßfurt: Hönig, Frost, Bornemann, Wernicke, Haustein, Groth, Karnstedt