Staßfurt (nrc) l Nur 14 Kilometer Luftlinie trennen Staßfurt von Aschersleben. Daher dürfte die Halle der "Alligators" heute um 19 Uhr aus allen Nähten platzen, wenn der HV Rot-Weiss zur Partie in der Mitteldeutschen Oberliga anreist. "Da Calbe und Köthen nicht mehr in der Liga sind, ist das Spiel das einzige Derby, das wir haben", betont auch Staßfurts Co-Trainer Andreas Stops.

Für ihn hat diese Partie noch einen zusätzlichen Anreiz, stand Stops doch selbst ein halbes Jahr lang im Tor des HCA. "Die Partie ist schon etwas besonderes, aber ich möchte das auch nicht zu sehr überbewerten." Wichtig ist für ihn viel mehr, "dass auch die gesamte Mannschaft hochmotiviert ist".

Die Bodestädter müssen sich im Ballhaus auf eine sehr schnelle Partie einstellen. "Aschersleben geht über 60 Minuten ein recht hohes Tempo", weiß auch der Co-Trainer. "Außerdem ist das Team sehr ballsicher, hat viele Akteure, die über langjährige Drittliga-Erfahrung verfügen und auf halbrechts einen sehr großen Spieler, der auch großer Distanz treffen kann."

Verstecken wird sich der HVS aber keinesfalls. Von einem richtungsweisendes Spiel will man zwar nicht sprechen, "aber zumindest emotional wird es wohl ein ganz heißer Tanz". Stops und Trainer Uwe Mäuer können auch fast aus den Vollen schöpfen. Nur Kevin Engelhardt fehlt noch immer verletzungsbedingt.