Atzendorf (nbr/chj) l Nach der gelungenen Vorbereitung auf die Landesklasse-Saison wollten die Volleyballer der ZLG Atzendorf weiter in der Erfolgsspur bleiben. Der Hederslebener SV ist seit Jahren ein bekannter Gegner auf Turnieren. Das Spiel begann mit einem ausgeglichenen Schlagabtausch, in dem Hedersleben in den ersten beiden Sätzen das bessere Ende für sich verzeichnete. Atzendorf konnte die Stabilität im eigenen Spiel steigern und leichte Fehler vermeiden. Besonders die Feldabwehr brachte den Gegner zeitweise zum Verzweifeln. Die Folge war, dass der Erfolg zurückkehrte und erst der Tiebreak den Ausgang der Partie entscheiden sollte. Doch der ZLG-Kampfgeist wurde nicht mehr belohnt. Der HSV setze sich gleich zu Beginn des Satzes ab und Atzendorf konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. So endete die Partie mit einer 2:3-Niederlage (-24, -20, 22, 20, -10).

Anschließend, gegen die SG Mansfelder Land, konnte die ZLG nur mitspielen. Über die gesamte Partie verstand es der Gast, immer wieder in den richtigen Situationen den Druck zu erhöhen, um die Atzendorfer auf Abstand zu halten. Da sie aber munter wechselten, war die Leistung durchaus gut.

Positiv ist der enorme Einsatz der Atzendorfer zu werten. Doch kurzzeitige Nachlässigkeiten, wie schwache Aufschläge und fehlender Angriffsdruck, führten zur 0:3-Niederlage (-16, -20, -18).

"Von Vorteil wäre es auch gewesen, wenn Atzendorf sich von Anfang an auf den Sport hätte konzentrieren können", sagte Nico Braunroth. Die Stadt Staßfurt versäumte trotz Nutzungsvertrags für Licht auf den Toiletten, warmes Wasser in den Duschen oder eine Kurbel für das Netz zu sorgen.

ZLG Atzendorf: Tölk, Dennstädt, Braunroth, Melle, Schellhas, Scholze, Buchholz, Hoffmann, Melle, Heide