Atzendorf (chj) l Schenkt man der Statistik Glauben, so geht die ZLG Atzendorf (13.) morgen ab 15 Uhr als haushoher Favorit in die Landesklasse-Partie gegen den SV Schwarz-Gelb-Bernburg (8.). Die vergangenen vier Vergleiche entschieden die Fußballer von Steffen Grohe jeweils für sich und zeigten dabei mit 14 Treffern ungewohnte Offensivqualitäten.

"Wir werden wohl etwas für unser Torverhältnis tun", schaut Grohe voraus, kommt dabei jedoch nicht um ein Schmunzeln umhin. "Nein, es waren stets bis in die Schlussphase enge Vergleiche mit Bernburg." Vor allem Andreas Knop blieb ihm dabei in Erinnerung. Das schwarz-gelbe Spiel sei auf den Torjäger zugeschnitten. Dabei lassen sich die Stürmer häufig fallen, während das Mittelfeld aufrückt. Es wird also insbesondere darauf ankommen, die Räume eng zu machen.

Um das erforderliche Tempo mitzugehen, dürfte auch die ungewohnt volle Bank entscheidend werden. Voraussichtlich werden vier Wechselmöglichkeiten vorhanden sein - "aber noch ist ja nicht Sonnabend 15 Uhr", so Grohe. Nach einer freien Woche und Konditionstraining könnte der läuferische Vorteil bei der ZLG liegen. Wichtig wird auch die Psyche, die nach vier Punkten aus den vergangenen beiden Partien laut Grohe bestens ist.

Es fehlen: Matteoschus, F. Tolle (beide fraglich), Sura (Arbeit)

Saison 2013/14: 2x 3:2 für Atzendorf; SR: Skorsetz (Biere)