Staßfurt (fna) l In einem war sich der VC 97 Staßfurt einig: einzelne Ausrutscher gab es nicht. Entweder traten die Volleyballer geschlossen gut oder gemeinsam schlecht auf. Am Ende durften sie sich in eigener Halle jedenfalls über einen 3:0 (17, 21, 11)-Erfolg über die SG Rosian und einen 3:1 (-20, 15, 17, 22)-Sieg über den Magdeburger LV Einheit freuen. Zudem gelang ihnen mit nunmehr neun Punkten der Anschluss an die Spitze der Landesliga Nord.

Durch die Partie gegen die WSG Reform waren die Staßfurter gewarnt. "Wir haben die Magdeburger damals schlichtweg unterschätzt", berichtete Kapitän Robert Stinner. Quittung war eine 0:3-Niederlage. Das sollte gegen die erfahrenen Rosianer nicht noch einmal passieren. Entsprechend motiviert trat das Team auf, steigerte sich vor allem in den Aufschlägen. Neben einigen "Service-Winnern" wurde die gegnerische Abwehr derart unter Druck gesetzt, dass sich auch der Block frühzeitig positionieren oder die Feldabwehr mehrere Angriffe entschärfen konnte. Da auch die Annahme "sehr gut arbeitete", stand nach lediglich etwas mehr als einer Stunde der deutliche Sieg fest.

Gegen den Oberliga-Absteiger aus Magdeburg hatte der VC 97 zunächst nicht ins Geschehen gefunden, lief im ersten Durchgang dem Fünf-Punkte-Rückstand (2:7) bis zum Ende hinterher. Nach deutlichen Worten steigerte sich das Team, angefeuert von den Fans. Andreas Wernicke brachte auf Mitte frischen Wind. "Wir haben wieder mit dem nötigen Ernst gespielt." Im offenen Schlagabtausch bedeutete der Block und der Außenangriff den entscheidenden Vorteil.

Staßfurt: Bornemann, Wernicke, Ruhnow, Sinke, Bechtle, Schmidt, Dornemann, Groth, Karnstedt, Stinner