Staßfurt (nrc) l Sieht man sich die Tabelle an, dann stehen sich heute um 18 Uhr zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber, wenn der HV Rot-Weiss Staßfurt die Handballer des SV Hermsdorf empfängt. Beide Teams haben ein Punkteverhältnis von 5:5, zwei Niederlagen, zwei Sieg und ein Unentschieden auf dem Konto. Die Partie in der Mitteldeutschen Oberliga beginnt um 18 Uhr.

"Wir werden Hermsdorf nicht unterschätzen, aber es wird eine Partie auf Augenhöhe", sagt auch Staßfurts Co-Trainer Andreas Stops.

Hermsdorf ist ein Gegner, der erst in den vergangenen zwei Partien in Fahrt kam und diese für sich entscheiden konnte. Die Rot-Weissen erfuhren dagegen ein ziemliches Auf und Ab, zuletzt mussten sie sich mit 26:36 beim Tabellenprimus Glauchau/Meerane geschlagen geben.

Aber Stops weiß, woran es lag. "Wir müssen einfach nur umsetzen was wir können." Der Kopf war beim HVS nicht frei und der Co-Trainer hofft, dass "dies heute anders sein wird. Aber wir spielen zu Hause und konnten in der vergangenen Saison positive Ergebnisse gegen Hermsdorf erzielen."

Der SHV ist noch gut bekannt. Stops weiß, dass "due Mannschaft auf den Außenpositionen und dem Rückraum torgefährlich sind".

Zuletzt ließ Hermsdorf allerdings Biss vor dem gegnerischen Tor vermissen. Die Chancenverwertung stellte Trainer Mario Kühne nicht zufrieden. Hier könnten die Staßfurter ansetzen, zumal Stops auch fordert, dass "wir in der Deckung dicht und sicher stehen müssen".

Personell gibt es beim HVS bis auf den gesperrten Sebastian Retting keine Ausfälle.