Wolmirsleben (chj) l Auf Facebook schreibt der SV Germania Borne: "Geübt wurde jetzt genug, nun wird Gommern besiegt" - trotz der Roten Laterne der Sachsen-Anhalt-Liga blicken die Handballer ihrem Heimspiel, heute ab 16.30 Uhr gegen den SV Eintracht, gehobenen Hauptes entgegen. Um die Platte nach 60 Minuten aber auch gehobenen Hauptes verlassen zu können, bedarf es einer Leistungssteigerung - "auch wenn es irgendwo zwickt", wie Thomas Hagemeyer fordert und sich selbst dabei nicht ausschließt.

Zuletzt, gegen Kühnau, brach Borne aufgrund einer Schwächephase nach dem Seitenwechsel ein und ließ in der Folge die nötige Körpersprache vermissen, sich aus dem Tabellenkeller befreien zu wollen. "Wenn wir genau das tun, was uns der Trainer vorlebt, ist gegen Gommern etwas möglich", sagt Hagemeyer.

Dafür kommt es insbesondere darauf an, das Leistungspotenzial über 60 Minuten abzurufen. Außerdem "müssen wir vorne eine Schippe drauflegen". In einem Heimspiel müsse die 30-Tore-Marke angepeilt werden - zumal es sich bei den Gästen nicht nur um einen Aufsteiger handelt, sondern auch um einen Derby-Gegner. Bereits zu Verbandsliga-Zeiten lieferten sich beide Teams enge Vergleiche. Nun haben sie gemeinsam, dass sie beide auf der Jagd nach dringend benötigten Punkten sind. Die Partie verspricht also Spannung.