Staßfurt (mgr/nrc) l Das Salzland-Center Staßfurt war Austragungsort für die 2. Regional-Rangliste im Badminton und mit 62 Teilnehmern aus zehn Vereinen hatte der Gastgeber, SV Lok Staßfurt, auch volles Haus. In allen Altersklassen wurde im Einzel gespielt. Die Zuschauer konnten 102 sehenswerte Spiele genießen, die durchschnittlich über 22 Minuten ausgetragen wurden, davon waren 85 Zweisatz-Spiele und 17 Dreisatz-Partien.

In der Altersklasse U 11 und U 17/19 gaben die Gastgeber den Ton an. In der U 11 durfte sich der SV Lok über einen Doppelerfolg bei den Jungenfreuen. Bei den Mädchen starteten nur drei Spielerinnen des SV Lok und machten daher die Platzierungen unter sich aus.

Anton Dingethal startete als einziger Staßfurter Teilnehmer in der AK U 13. Er kam bis ins Endspiel und musste sich dort dem Sandauer Yannik Zimmermann geschlagen geben. Der zweite Platz war aber ein prima Ergebnis für ihn. Die AK U 15 hatte das größte Teilnehmerfeld. Mit vier Jungen und zwei Mädchen war Staßfurt stark vertreten. Miriam Puchta war in dieser Alterklasse die souveräne Gewinnerin und Neueinsteigerin Vivian Müller kämpfte um jeden Punkt in der Rangliste. Am Ende erreichte sie einen guten vierten Platz.

Bei den U 15-Jungen ging es richtig zur Sache. Die Partien wurden im Doppel-K.o.-System ausgetragen. Oft waren gleichstarke Gegner im Spiel und manch einem half nur ein bisschen Glück zum Sieg. Philipp Franke war mit seinem siebten Platz der beste Staßfurter in dieser Altersklasse. Die U 17 und U 19 wurde zusammengelegt, um ein annehmbares Teilnehmerfeld zu haben. Tanja Krukowski und Jördis Euler trafen im Halbfinale aufeinander. Beide kämpften um jeden Punkt, aber in der Endphase war Tanja besser. Sie gewann ihre Partie und war somit im Finale. Jördes erreichte den dritten Platz. Beide gewannen ihr abschließendes Spiel und holten wichtige Punkte für die Ranglisten-Platzierung.

Anton Buchholz und Paul-Werner Dingethal mussten eine Altersklasse höher starten, da sie in der Landesrangliste der AK U 15 unter den ersten acht sind. Als große Herausforderung sahen sie ihren Vereinskameraden Florian Siebold an, der als sehr guter Spieler schon in der Senioren-Mannschaft mitspielt. Paul-Werner gab im Endspiel zwar alles, aber Florian war doch körperlich und kräftemäßig überlegen. Anton rundete mit seinem dritten Platz die gute Leistung der Staßfurter in dieser Altersklasse ab.

Der Verein bedankt sich bei allen Helfern, die in den vielen Stunden die Organisation und Verpflegung übernahmen. Ohne sie wäre das Turnier nicht zu stemmen gewesen.

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