Förderstedt (chj) l Nach dem enttäuschenden Auftritt des SV Förderstedt in der Fußball-Landesliga gegen den Schönebecker SV ist das Team von Jens Liensdorf auf Wiedergutmachung aus. Anders als in den Vorwochen stimmte bei der 0:3-Heimniederlage gar nichts. Morgen muss der Tabellenvorletzte ab 14 Uhr beim SV Stahl Thale (4.) ran. Der Coach erwartet eine Reaktion von der Mannschaft.

"Verlieren kann man, aber nicht in der Art und Weise", hadert Liensdorf noch immer über die SSV-Pleite. "Das war inakzeptabel." Die Förderstedter waren an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Zwar stimmten die Resultate zuvor auch nicht immer, zumindest aber das Spielerische. "Wir bekamen meist positives Feedback von außen. Das müssen wir uns jetzt wieder erarbeiten", fordert Liensdorf.

Doch dafür muss eine deutliche Leistungssteigerung in Thale her. Spezielle Vorbereitungen konnten die Förderstedter jedoch nicht treffen, denn: "Der Gegner ist uns komplett unbekannt." Die Gastgeber traten in der abgelaufenen Spielzeit in der Südstaffel an. Fluch und Segen zugleich - einerseits kennt der SVW weder Stärken noch Schwächen des Gegners, andererseits "können wir uns so voll und ganz auf uns konzentrieren. Wir sehen das als Vorteil."

Trotz aller unbekannten Größen stehen die Vorzeichen denkbar schlecht. Stahl verfügt über ein regelrechtes Abwehrbollwerk, kassierte halb so viele Gegentreffer (12) wie die Förderstedter. Und dieses gilt es, trotz schlimmstenfalls sechs Ausfällen zu überwinden. Entsprechend wahrscheinlich ist es, dass sich Liensdorf erneut selbst die Schuhe schnüren wird. Trotz der ungünstigen Startbedingungen ruft der Spieler-Trainer einen Punkt als Minimalziel aus.

Es fehlen: Patrick Stockmann (privat), Marcus Janich, Sebastian Strobach (Arbeit), Marcus Bolze, Marco Janich, Martin Stille (alle angeschlagen und fraglich); SR: Tobias Janke (Besiegdas Magdeburg)