Thoralf Voß und Tino Kirst waren nach den Erfolgen in den letzten Partien des Jahres mit ihren Teams überaus zufrieden. Der SV Wacker Felgeleben konnte mit seinem 3:1-Sieg gegen den MTV Welsleben wichtige Punkte sammeln und seinen Abstand zum Keller vergrößern. "Es war uns sehr wichtig, dass wir Luft nach unten bekommen", erklärte Voß.

Von Nadja Reichert

Salzlandkreis l Für die "Elf des Tages" schlug der Wacker-Trainer Stürmer Daniel Ledderbohm, Abwehrspieler Jan Skibinski, Mittelfeld-Akteur Tino Wohlgemuth und Keeper Thomas Apel vor. Vor allem die beiden Letzteren verdienten sich die Anerkennung ihres Coaches, weil "sie über die gesamte Hinrunde mit konstanten Leistungen überzeugt haben. Gegen Welsleben zeigte besonders Tino ein Riesenspiel, hat viele Zweikämpfe gewonnen und für viel Wirbel im Mittelfeld gesorgt."

"Nach dem 7:1-Sieg gegen Nienburg hatte ich eigentlich mit einem Einbruch gerechnet. Aber die Mannschaft hat weiter Gas gegeben. Großartig."

Tino Kirst, Trainer der TSG Unseburg/Tarthun, nach dem 5:1-Sieg über Egeln

Eine "Topleistung" attestierte auch Kirst der TSG Unseburg/Tarthun nach dem 5:1 gegen den Egelner SV Germania. "Nach dem 7:1 gegen Nienburg hatte ich eigentlich mit einem Einbruch gerechnet. Aber die Mannschaft hat die Köpfe oben gehalten und weiter Gas geben. Großartig." Auch Kirst nominierte vier Spieler. Keeper Sebastian Weißke, "der zweimal Weltklasse gehalten hat", Verteidiger Carsten Wallborn, Stürmer Tobias Gronau und Mittelfeld-Mann José Mundt, "unseren Denker und Lenker im Spiel, der zweimal bei Pfostentreffern Pech hatte, ansonsten aber überragend gespielt hat".

Weniger Grund zur Freude hatte dagegen Marco Schmoldt, Coach des BSV Eickendorf. Mit dem 1:2 gegen den SV 08 Baalberge setzte sich der Negativtrend seiner Elf fort. Dennoch fand er Lob für seinen Stürmer Michel Wiechert. "Er hat in der gegnerischen Abwehr ganz schön für Unruhe gesorgt."

Im Verfolgerduell zwischen dem SSV Eintracht Winningen (3.) und dem 1. FSV Nienburg (2.) stand am Ende ein 2:2-Unentschieden zu Buche. "In der ersten Hälfte haben wir uns ziemlich schwer getan, dafür kamen wir in Halbzeit zwei umso stärker zurück", erklärte Winningens Trainer Olaf Drobny. Er hob nach der Begegnung seinen Torwart Robert Schmidt, "der uns in den ersten 45 Minuten im Spiel gehalten hat", und den erfahrenen Mittelfeld-Spieler Rachid Aissa-Maadaoui heraus. "Rachid hat die Jungs immer wieder nach vorn getrieben und alle mitgezogen."

Dirk Bizuga vom 1. FSV Nienburg fand überaus lobende Worte für seinen rechten Verteidiger Sebastian Burchardt. "Er kann aufgrund seiner Arbeit in Salzwedel nicht so oft mittrainieren. Eigentlich war bei ihm auch schon nach 70 Minuten die Luft raus, aber Sebastian hat die Zähne zusammengebissen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt." Außerdem lobte Bizuga Tobias Donath, der beide Tore für die Nienburger erzielte. "Sein Einsatz war stellvertretend für die ganze Mannschaft." Donath ist eigentlich gelernter Stürmer, er agierte aber aufgrund von einigen Umstellungen im Mittelfeld.