Im Rahmen des Weihnachtssportfestes des SC Magdeburg fand traditionell am Sonnabend vor Weihnachten ein Sprinter-Dreikampf statt, zu dem sich auch neun Gaensefurther Leichtathleten der Konkurrenz stellten. Diese reiste aus fünf Bundesländern zahlreich an und sorgte für tolle Stimmung in der Leichtathletikhalle.

Magdeburg (grö/fna) l Zu absolvieren war ein 30 Meter Hochstart mit Lichtschrankenmessung unmittelbar nach dem Start. Außerdem wurden 30 Meter fliegend bewertet. Das heißt nach etwa zehn Metern Anlauf wurden die nachfolgenden 30 Meter mit einer Lichtschrankenanlage zeitmäßig erfasst. Die dritte Disziplin war ein normaler 50 beziehungsweise 60 Meter-Lauf mit Tiefstart.

Die größte Gruppe der Gaensefurther bestand aus den Mädchen der Altersklasse 8. Michelle Otto bewies einmal mehr, dass es für ihre Konkurrentinnen schwer ist, ihr den obersten Podestplatz strittig zu machen. Lediglich einer Sportlerin vom SC Magdeburg gelang es, in der Disziplin 30 Meter Hochstart um vier Hundertstel schneller zu sein als die Egelnerin, die hierfür 4,97 Sekunden benötigte. Während die Zeitmessung für die 30 Meter fliegend 4,25 Sekunden anzeigte, überquerte sie beim 50 Meter-Lauf die Ziellinie mit deutlichem Abstand in 8,11 Sekunden. Sehr zur Freude der Dreikampf-Siegerin durfte sie dann das neue Maskottchen der Gaensefurther, Gans Auguste, über die Ferien als Gast in ihrem Zimmer einquartieren. Gern würden auch die anderen Mädchen des Teams das von der Schlossbrunnen Wüllner GmbH gesponserte Plüschtier beherbergen. Sie haben sich deshalb fest vorgenommen, künftig durch gute Leistungen dieses Privileg in Anspruch zu nehmen.

In der Rangfolge auf Platz sieben kam Laura Otto. 4,81 Sekunden fliegend, 5,41 Sekunden im Hochstart und 8,85 Sekunden im 50 Meter-Lauf standen für sie zu Buche.

Nina Ritter wartete als Achte mit Ergebnissen von 4,86 Sekunden (F), 5,34 Sekunden (H) und 9,03 Sekunden (50 Meter) auf.

Durch Resultate von 4,93 Sekunden (F) und 4,99 Sekunden (H) auf Rang sechs liegend trat Fabienne Sämisch an die Startlinie zum 50 Meter-Lauf, durch den sie trotz persönlicher Bestleistung (9,34 Sekunden) am Ende nur Neunte wurde.

Das erste Mal bei einem Hallensportfest war Sophia Böhnke, die mit persönlicher Bestzeit von 9,37 Sekunden im 50 Meter-Lauf und Zeiten von 4,98 Sekunden (F) sowie 5,50 Sekunden (H) als Elfte auf dem Wettkampfprotokoll erschien.

Die zwölfjährigen Mädchen, vertreten durch Gina Frohberg und Elicia Vetter, hatten im Unterschied zu den jüngeren Teilnehmerinnen neben den zwei anderen Disziplinen einen 60 Meter-Lauf zu absolvieren. Gina verpasste durch hauchdünne Entscheidungen in den Einzeldisziplinen nur knapp einen Podestplatz (3,79 Sekunden/F; 4,35 Sekunden/H; 8,79 Sekunden/60 Meter), während ihre Freundin Elicia nicht in die Nähe der Medaillenränge kam (4,13 Sekunden/F; 4,71 Sekunden/H; 9,65 Sekunden/60 Meter).

Als Ältester im Team der Gaensefurther wollte sich Pascal Richter (M 15) mit Gleichaltrigen messen. Seine Leistung von 3,52 Sekunden (F); 4,09 Sekunden (H) und 8,18 Sekunden (60 Meter) brachte ihm Rang zwei ein.