Wolmirsleben (chj) l Für den SV Germania Borne beginnt das neue Handball-Jahr mit der letzten Hinrunden-Partie der Sachsen-Anhalt-Liga. Die HSG Wolfen 2000 gastiert ab 16.30 Uhr in der Wolmirslebener Sporthalle. Der Letzte empfängt den Vorletzten, für beide geht es um viel, Brisanz ist vorprogrammiert.

Im Winterschlaf befindet sich kein Borner mehr. Das versichert Kapitän Ronny Schafflik: "Wir wollen endlich wieder starten und sind heiß. Wir wollen und müssen gewinnen." Die Situation ist nämlich nach wie vor äußerst ernst. Mit drei Pünktchen steht die Germania ganz unten. Abgeschlagen, aber längst nicht auf verlorenem Posten: "Wenn wir gewinnen, ist es nur noch ein Punkt auf Wolfen. Der Anschluss wäre wieder hergestellt. Es ist noch alles möglich", gibt sich Schafflik kämpferisch.

Um diesen Parolen spielerischen Nachdruck zu verleihen, will Borne an den 30:27-Erfolg über Haldensleben anknüpfen. Der Wille müsse laut Schafflik bereits beim morgendlichen Aufstehen und selbst beim Aufwärmen spürbar sein. Im Fokus stehen außerdem sowohl die Defensive als auch die Offensive. "In der Abwehr muss viel gearbeitet werden", fordert der Kapitän. "Gewonnen wird hinten. Vorn müssen dann die einfachen Tore gelingen. Wir dürfen uns nicht zu sehr zu Treffern quälen." Er bringt es auf den Punkt und fordert ein "schnelles und effektives Spiel." Dabei dürfte es wichtig werden, dass der Kader bis auf den erkälteten Christian Fink vollzählig ist.