Leuna (fna) l Mit einer Rumpftruppe haben die Volleyballer des VC 97 Staßfurt die nächste Runde im VVSA-Pokal erreicht. Ohne Auswechselspieler waren sie zum Turnier nach Leuna gereist und zeigten vor allem im zweiten Spiel gegen die favorisierten Anhalt Volleys (Landesoberliga) "ein Niveau, wie wir es bisher noch nicht abgerufen haben, wie ich es mir aber vorstelle", erklärte Trainer Michael Frost. Mittelblocker Andreas Wernercke musste aufgrund der Personalnot auf Außen wechseln, zudem übernahm Robert Stinner das Zuspiel.

Im ersten Spiel gegen Einheit Halle (Landesliga Süd) gelang dem VC 97 ein Start nach Maß. Die 8:0-Führung brachte Sicherheit in die Aktionen. Mit Risiko im Aufschlag wurden die Saalestädter unter Druck gesetzt, sodass sie kein schnelles Spiel aufziehen konnten. Außen stellten die Staßfurter einen guten Block. Zudem war die eigene Annahme stabil, sodass Stinner die Pässe auf alle Positionen verteilen konnte. Beim 3:0 (13, 18, 21)-Sieg brannte nichts an.

Und auch in der zweiten Partie gegen die Anhalt Volleys gelang ein guter Start. "Wir waren der Underdog, hatten nichts zu verlieren. Die Dessauer hatten im ersten Spiel gegen Leuna bereits einen Satz abgegeben. Da dachte ich schon, heute geht was." Und der 7:1-Lauf bekräftigte das Selbstvertrauen. "Das war ein Vorteil für den restlichen Verlauf des Spiels." Überraschend deutlich gewann der VC 97 die Partie. "Wir haben uns in einen Rausch gespielt. Wir haben eine Leistung gezeigt, die ich mir immer wünsche. So stelle ich mir unser Spiel vor." Am Ende stand ebenfalls ein deutlicher 3:0 (18, 20, 18)-Erfolg zu Buche.

"Wir freuen uns nun auf die nächste Runde. Wir wollen die gleiche Lockerheit zeigen und vielleicht wieder jemanden ärgern." Zuvor steht allerdings die nächste Runde in der Landesliga auf dem Programm. Am Sonntag, 22. Februar, haben die Männer dann gemeinsam mit den Frauen Heimrecht. Dann aber möglichst nicht wieder mit einer Rumpftruppe.

Staßfurt: Stinner, Bornemann, Wernercke, Ruhnow, haustein, Groth, Karnstedt