Westeregeln (chj) l Personell gehandicapt empfing der SV Wacker Westeregeln, Tabellenführer der Handball-Bezirksliga, die Reserve des HSV Magdeburg. Während es zur Pause mit 13:11 noch eng war, platzte der Knoten im zweiten Durchgang und die Gastgeber setzten sich mit 33:21 durch.

"Wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde", sagte Matthias Zeidler aus dem Trainergespann mit Yves Grafenhorst. Mit Jimmy Klockmann, Nick Elsner und Christian Jakobi fehlten den Gastgebern drei wichtige Akteure. Entsprechend viel Platz hatten die Trainer auf der Bank, denn es waren lediglich zwei Feldspieler sowie ein Keeper als Wechselalternativen vorhanden. Außerdem waren einige Westeregelner angeschlagen.

Dennoch gelang Wacker mit vier Treffern in Serie ein Start nach Maß. Und das, obwohl einige Spieler auf ungewohnten Positionen agieren mussten. "Wir wollten von Anfang an klare Verhältnisse", erklärte Zeidler.

Doch die klare Linie hielt nicht lange an. Zwar blieb der SWV die gesamte Zeit in Führung, aber "im Laufe der ersten Hälfte haben wir zu viele technische Fehler produziert und zu einfache Tore zugelassen". So blieb es zur Pause knapp.

Der Coach machte seine Schützlinge in der Kabine darauf aufmerksam, dass sie die Fehler minimieren müssen, um so Kräfte zu sparen. "In der zweiten Hälfte hat das dann auch besser funktioniert." Vor allem die Offensive wurde effizienter. Insbesondere über Konter war Wacker gefährlich und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende trugen sich alle Westeregelner in die Torschützenliste ein. Highlight dabei war das Kempa-Tor von Christopher Gorges, das der - insbesondere im zweiten Durchgang - bestens aufgelegt Keeper Andreas Howahl eingeleitet hatte.

Wacker Westeregeln: Pierschalla, Howahl - Rothe (5), Thamm (5), Liebscher (3), Laschke (2/1), Garbaczok (7/1), Gorges (4), Grau (4/1), Pufahl (3)

Siebenmeter: Wacker 7/3 - HSV II 4/3; Zeitstrafen: Wacker 4 - HSV II 3