Staßfurt (chj) l Nach der bitteren 33:51-Pleite bei der HSG Freiberg bekommen es die Handballer des HV Staßfurt in der Mitteldeutschen Oberliga heute mit dem nächsten Schwergewicht zu tun. Ab 18 Uhr treten sie in der Paul-Merkewitz-Halle gegen den souveränen Tabellenführer HC Glauchau/Meerane an. Dabei handelt es sich ausgerechnet um einen Staßfurter Angstgegner, denn seit Jahren konnten die Rot-Weissen die Sachsen nicht bezwingen. Vielmehr will der Gastgeber allerdings auf sich selbst schauen.

"Uwe Mäuer und ich erwarten eine Reaktion der Mannschaft", bringt es Co-Trainer Andreas Stops auf den Punkt. Zwar sei die Freiberg-Leistung am Montag systematisch aufgearbeitet worden, dennoch erwarten die Trainer eine deutliche Leistungssteigerung ihrer Schützlinge.

Doch ausgerechnet heute, wo ein Sieg zum Wogenglätten eigentlich unabdingbar ist, kommt der Liga-Primus. "Es wird keine leichte Aufgabe", weiß Stops. In den vergangenen Jahren hatte Staßfurt gegen Glauchau stets das Nachsehen, im Hinspiel mit 26:36 sogar deutlich. Vor allem die gegnerische Defensive entpuppte sich als schier unüberwindbar.

Während die Gäste ihre Tabellenführung ausbauen wollen, geht es bei den Rot-Weissen um etwas ganz anderes. Jeder Punkt ist Gold wert, um die Klasse zu sichern. Von Platz vier bis elf sind es lediglich sechs Punkte Abstand. Mit einem Sieg will Stops "Sicherheit in die tabellarische Situation zu bekommen".