Wolmirsleben (chj) l In der Handball-Bezirksliga empfing der SV Germania Borne II den HT Halberstadt. Die Partie stand gleich aus drei Gründen unter keinem guten Stern. Entsprechend fiel das Ergebnis aus, denn die Gäste setzten sich in der Wolmirslebener Sporthalle mit 25:18 (10:6) durch.

Als Tabellendritter starteten die Harzer gegen den Zehnten ohnehin in der Rolle des Favoriten. Borne II unterlag bereits im Hinspiel mit 16:35 recht deutlich. Zudem fehlten dem Gastgeber gleich drei Stammkräfte. "Das waren keine guten Aussichten", erklärte Trainer Rüdiger Bunk.

Trotz der ungünstigen Vorzeichen wehrte sich die Germania insbesondere im ersten Durchgang. Bis zum zwischenzeitlichen 4:4 begegneten sich beide Seiten auf Augenhöhe. Doch dann bauten die Gäste eine Vier-Tore-Führung zur Pause auf. "Unser Spiel war bis zur Halbzeit recht gut", konstatierte Bunk. Einziger Kritikpunkt: "Zu viele ungenutzte Chancen."

Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber ab, beziehungsweise Halberstadt legte eine Schippe drauf. "In Hälfte zwei spielten die Gäste stark", musste Bunk anerkennen. Während die Gäste mit flüssigem Angriffsspiel und kompakter Deckung aufwarteten, lief bei Borne II wenig zusammen. Oft wurde John Neugebauer am Kreis gesucht, meist jedoch ohne Erfolg. Außerdem erschwerten sich die Gastgeber mit einigen ungenauen Zuspielen selbst das Leben.

Während der HTH auf Rang zwei kletterte, ist Borne II Elfter. "Wir müssen anfangen zu kämpfen, um wieder aus dem Keller herauszukommen", gab Bunk die Marschroute vor.

Borne II: Kowalski - Wilke, Heyer (2), Neugebauer (2), Schulze (1/1), Wegener (5/1), Klippstein (2), Müller (1), Dietze, Lampe, Rothe (2), Faatz (3), Kasten, Bester

Siebenmeter: Borne II 5/2 - Halberstadt 4/1; Zeitstraen: Borne II 6 - Halberstadt 6