Hecklingen (rse/chj) l Die Gaensefurther Sportbewegung (GSB) hat kürzlich ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben. In ihrer allerersten Tennis-Wintersaison setzte sie sich mit 5:1 gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer TC Wernigerode durch und fuhren damit den ersten Sieg in der Herren 50 Landesliga ein. Damit unterstrich das Team nach einer anfänglichen Niederlage und einem Remis die aufstrebende Form.

Aufgrund der Tabellensituation gingen die Wernigeröder als Favoriten in die Partie. Dem wollten die Gastgeber um Kapitän Rainer Christoph in Bestbesetzung entgegenwirken. Hinzu kam der Heimvorteil, da die GSB regelmäßig in Gänsefurth trainiert.

In den Einzeln bahnte sich die Sensation bereits an. Andreas Trensinger, Manfred Rademann und Steffen Mattheis gewannen ihren Vergleich. Dabei glänzten Rademann und Mattheis mit schnellem Grundlinien-Tennis, während sich Trensinger ordentlich strecken musste und im Finalsatz erst nach der Verlängerung als Sieger feststand. Nur Achim Engel musste sich geschlagen geben.

So ging es mit einer komfortablen 3:1-Führung in die Doppel, in denen die GSB hochmotiviert nichts mehr anbrennen ließ. Dabei sprang Christoph für Engel ein. Die Gastgeber tüteten ihren 5:1-Erfolg über den Spitzenreiter ein und schrieben ein neues Kapitel ins Vereinsbuch. In der Gesamtbilanz stehen nun eine Niederlage, ein Remis und ein Sieg.

Da es in der Liga nur fünf Teams und keine Rückrunde gibt, neigt sich die Saison bereits dem Ende zu. Die GSB muss am kommenden Sonnabend, 14. März, beim MTC Germania Magdeburg antreten und könnte die Premieren-Saison mit einem Erfolg auf Rang zwei beenden. Zeit zum Ausruhen haben die Gaensefurther jedoch nicht. Denn direkt im Anschluss an die Wintersaison beginnen die Vorbereitungen auf den Spielbetrieb im Sommer. Unter anderem werden dabei die Plätze am Schwanenteich auf Vordermann gebracht, um auch draußen richtig anzugreifen.

Einzel: Engel - Kirchner 4:6/1:6, Trensinger - Gerdes - 2:6/6:1/11:9, Rademann - Wichmann 6:1/6:2, Mattheis - Seidel 6:2/6:1

Doppel: Trensinger/Christoph - Kirchner/Gerdes 6:3/6:4, Rademann/Mattheis Wichmann/Seidel 6:1/6:2