Der SV Germania Borne benötigt ein Wunder, um den Verbleib in der Sachsen-Anhalt-Liga zu realisieren. Nach der 28:39 (13:16)-Niederlage gegen die SG Kühnau beträgt der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz sechs Zähler - bei noch zwölf zu vergebenen Punkten.

Wolmirsleben l Dabei hatte die Germania gegen Kühnau sogar die Chance auf zwei Zähler. Den Rückstand zur Pause holte das Team nach dem Wechsel mit dem ersten Angriff auf (14:16) und hielt auch in der Folge das Tempo oben, um schnell den Ausgleich zu erzielen. Auch in der Defensive war das Team in der 6-0 aufmerksam, es gelangen sogar einige Ballgewinne. Allerdings verhinderten unnötige Ballverluste im Angriff die mögliche Wende, beispielsweise ein Ballverlust trotz Überzahl.

Nach dem 23:25 (45.) sorgten vergebene Würfe, Paraden von SG-Keeper Maik Wiese und Regel-Technik-Fehler für einen Lauf der Gäste, die ihre Chancen konsequent nutzten und mit guten Anspielen an den Kreis zu Frank Reckzeh zum 33:23 (51.) enteilten. Damit war die Partie entschieden. Borne gelang nur noch ein kleiner Teilerfolg, denn Germania verhinderte zum einen den 40. Treffer der Gäste und sorgte zum anderen mit einem Wurf hinter dem Rücken von Christian Fink zum 27:38 sowie einem Kempa von Sebastian Scholz auf Fink zum 28:39 für die Höhepunkte.

Angesichts des Restprogramms muss man sich in Borne wohl mit dem Abstieg abfinden. Jetzt hilft wirklich nur noch ein Wunder. Das muss mit einem Auswärtssieg beim SV Eintracht Gommern beginnen.

Germania Borne: Krautwald, Brinkmann - Scholz (2), Prosowski (8), Schulke (1), Fink (8), Dix (1), Süssig (1), Halfpap (3), Schafflik, Lahne (4)

SG Kühnau: Wiese, Bachmann - Bösener (1), Sitte, Zimdahl (10), Gatzke (4), Moosbauer (1), Rieprich (5), Gabbert (6), Daudert, Hohenstein (4), Reckzeh (6), Anzins (2)

Siebenmeter: Borne 7/6 - Kühnau 8/5; Zeitstrafen: Borne 5 - Kühnau 2