Beim HV Staßfurt II wollte man die Partie beim HC Burgenland II so schnell wie möglich vergessen. "Es war nicht unser Tag", sagte Trainer Mario Kutzer angesichts der 25:34 (9:17)-Pleite beim Zweiten der Handball-Verbandsliga.

Spergau l Die Gastgeber waren in allen Belangen überlegen, Burgenland stand gut in der Abwehr und war auch flexibel und dynamisch im Angriff. "Der HCB hat ein sehr gutes Zusammenspiel gezeigt", musste auch Kutzer eingestehen. Seine Schützlinge hatten von Beginn an nicht in die Partie gefunden, mühten sich, den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen. Doch das gestaltete sich schwierig, weil beispielsweise Christian Gödde am Kreis sehr gut abgeschirmt wurde, er sich kaum durchsetzen und somit auch nicht angespielt werden konnte. Zudem hat Staßfurt viele Chancen liegenlassen und sah sich zur Pause bereits einem deutlichen Rückstand gegenüber.

Nach dem Wechsel stellte das Team in der Deckung um, nahm unter anderem Burgenslands Besten, Max Fuchs, in Manndeckung. "Die entscheidenden Wende hat sich aber nicht eingestellt. An diesem Tag war einfach nicht viel zu machen. Wir waren zu schlecht, der HCB zu stark."

Wenngleich die zweite Hälfte nur mit 16:17 verloren wurde, heißt es beim HVS, die Partie so schnell wie möglich zu vergessen. Schließlich steht am kommenden Wochenende mit dem Spiel gegen den Tabellennachbarn Friesen Frankleben die nächste Herausforderung bevor. "Wir haben noch eine Rechnung offen", betonte Kutzer mit Blick auf das Hinspiel, in dem Steffen Holzapfel das Treiben verrückt gemacht und Frankleben mit 43:36 gewonnen hatte. "Das ist ein wichtiges Spiel für uns. Wir sind lediglich drei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Aber wir haben unser Publikum im Rücken, wollen uns gut präsentieren und gewinnen." Damit diese Partie dann in guter Erinnerung bleiben wird.

HV Staßfurt II: A. Jesse, J. Sein - A. Stein, T. Jesse (8), Korin (4), Gödde (2), Loose (5/2), Ilgenstein, Panzer (1), Spadt (5)

Siebenmeter: Burgenland 5/4 - Staßfurt 2/2; Zeitstrafen: Burgenland 2 - Staßfurt 5