Sascha Eisenträger hatte gegen Wulferstedt ganz neue Qualitäten bewiesen. Nicht als Keeper, sondern als Innenverteidiger zeigte er trotz der 1:2-Niederlage ein grandioses Spiel - genauso wie Torhüter Lukas Fiser. Angesichts der personellen Situation wird das neue "Duo Infernale" auch morgen ab 15 Uhr bei der SG Darlingerode/Drübeck gefordert sein.

Atzendorf l Während Fiser den Gegner mit höllisch guten Paraden zur Verzweiflung brachte, trumpfte Eisenträger mit gutem Stellungsspiel und starken Zweikampfwerten auf. "Sie haben beide ein grandioses Spiel gezeigt", lobt auch Trainer Steffen Grohe, der sich morgen von den beiden einen genauso starken Auftritt wünscht. Gemeinsam mit der ZLG "wollen wir an die zweite Halbzeit gegen Wulferstedt anknüpfen und diese Leistung über 90 Minuten abrufen".

Die Gastgeber, die im Jahr 2015 noch keinen Sieg eingefahren haben und in der Vorwoche beim SV Hötensleben mit 0:5 unterlagen, scheinen nicht im Rhythmus zu sein. "Wir hoffen, dass für uns etwas möglich ist", sagt Grohe, wohlwissend, dass die Harzer gerade nach einer solch herben Pleite alles daran setzten werden, diese gutzumachen.

Personell sieht es zwar weiterhin nicht gerade rosig aus, doch mit den Rückkehrern Andreas Spangenberg, der Artan Isufi ersetzen könnte, und Sven Wolter, der die Defensive verstärken würde, ist das Team gleichwertig aufgestellt. Und dann gibt es da ja noch das "Duo Infernale (deutsch: höllisches Paar), das seine starken Leistungen mit drei Punkten belohnen möchte.

Es fehlen: Christian Rock (Handverletzung), Alexander Kutz (angeschlagen), Robert Stange (Beruf, fraglich), Daniel Ebeling (Rotsperre), Artan Isufi (Beruf); SR: Florian Mummert (Halberstadt), Mario Braune, Jürgen Klaus; Hinspiel: 5:3