Westeregeln (bho/chj) l Beim 34:14 (15:6)-Heimerfolg gegen Lok Oschersleben II zeigten die Bezirksklasse-Handballer des SV Wacker Westeregeln ihre beste Saisonleistung. Der Sieg ging auch in dieser Höhe in Ordnung, da die Grün-Weißen sich diesen Triumph mit teilweise sehenswerten Spielzügen erarbeiteten.

Wacker erwischte einen guten Start und ging durch Tore von Patrick Steidl, Marcus Singewald und Marcel Chrzan nach dreieinhalb Minuten bereits zum 3:0 in Führung. Das brachte auch die nötige Ruhe ins Spiel der Gastgeber.

Als Dennis Stanko in der elften Minute zum 8:2 erhöhte, schien der SVW so richtig warmzulaufen und versetzte sich in einen wahren Rausch. Viele Spielzüge, die in der Vergangenheit nicht funktionierten, klappten diesmal, als wäre es die einfachste Sache der Welt. Die Oscherslebener, die nur mit einem Wechsler angereist waren, hatten dem nicht viel entgegenzusetzen. So setzten sich die Gastgeber bereits zur Pause vorentscheidend zum 15:6 ab.

Den Torreigen in Halbzeit zwei eröffnet Singewald, der einen guten Tag erwischte und insgesamt siebenmal traf. Ebenfalls auf sieben Tore kam Dennis Stanko in seinem zweiten Spiel nach seinem Comeback. Mit ihm und Jens Bittkau, der ebenfalls zum zweiten Mal auflief, kam die lange vermisste Spielkultur zurück ins Wacker-Spiel.

So ließ der SVW auch nach dem Seitenwechsel nicht nach. Mit dem 22:7 durch Steidl in der 44. Minute war die Partie endgültig in trockenen Tüchern. Wacker wechselte nun munter durch, sodass gegen Ende der Partie auch Kevin Götze und Dirk Deinhard zu ihren Toren kamen.

Mit diesem deutlichen Sieg gab Westeregeln die Rote Laterne an den Quedlinburger SV II ab und möchte diese nach Möglichkeit auch nicht wieder zurück haben.

Wacker II: Krüger, Wettin - Singewald (7/2), Bittkau, Chrzan (6), Stanko (7), Steidl (6), Möbes, Wilke, Beinhoff (3), Wallaschskowske (2), Götze (2), Deinhard (1)

Siebenmeter: Wacker II 2/2, Lok II 1/1; Zeitstrafen: keine