Borne (chj) l Der SV Germania Borne, Schlusslicht der Sachsen-Anhalt-Liga, empfängt heute ab 16.30 Uhr Spitzenreiter TSG Calbe. Es kommt also zu einem Handball-Derby der Gegensätze. Dabei darf sich die Wolmirslebener Sporthalle auf einiges gefasst machen.

Die Calbenser verfügen nämlich über einen festen Kern an Fans, der auch zu Auswärtsspielen in weiter Ferne reist. Sitzplätze sind in der Halle ohnehin rar. Erscheinen die Calbenser in gewohnt zahlreicher Manier, dürften diese zur Mangelware werden.

Die Atmosphäre könnte dazu beitragen, dass die Germania über sich hinauswächst. Sollte sie noch einen letzten Funken Hoffnung im Rennen um den Klassenerhalt verspüren, müssten sie dies auch. Das Hinspiel wurde mit 17:44 deutlich verloren, was Borne zusätzlich motivieren wird. Nicht ohne Grund sagt TSG-Trainer Peter Weiß: "Wir müssen hellwach sein."