Aschersleben (chj) l Als Schlusslicht der Tischtennis-Kreisliga startete der Egelner SV als Außenseiter beim Tabellensechsten Lok Aschersleben II. Diese Rollenverteilung sollte Bestätigung finden, denn die Gäste unterlagen deutlich mit 1:8.

Bereits die Doppel verdeutlichten die klaren Verhältnisse. Während das erste Egelner Duo seinen Kontrahenten bei der 1:3-Niederlage immerhin noch einen Satz abnehmen konnte, unterlagen Ramona Böhlert/Nicole Tank in drei Durchgängen jeweils mit 4:11.

In den Einzeln sicherte Marco Scheithauer dem ESV den Ehrenpunkt. Dafür musste er allerdings gegen Steffen Hühn über die volle Distanz gehen und bewies schließlich im fünften Satz mit 11:7 den längeren Atem. Die weiteren Direktvergleiche gingen allesamt an die Ascherslebener. Dabei stand Scheithauer in der zweiten Runde kurz vor dem zweiten Punktgewinn. Auch gegen Andreas Schmith ging er über fünf Sätze, zog aber diesmal im letzten Durchgang mit 9:11 den Kürzeren. Damit blieb Scheithauer der einzige Egelner, der in den Einzeln Sätze sichern konnte. Doch an der 1:8-Niederlage war auch er machtlos.

Bereits vor diesem Spieltag stand fest, dass der Egelner SV die Rote Laterne nicht mehr abgeben kann. Dass zu den mageren drei Punkten noch welche hinzukommen, ist mehr als fraglich. Denn am letzten Spieltag, der am Freitag, 17. April, stattfindet, gastiert der ESV bei Spitzenreiter Schönebecker SV VII, der mit 30 Zählern die zehnfache Punktausbeute aufweist und unlängst als Staffelsieger feststeht.