Gänsefurth (chj) l Kürzlich fand das 12. Gänsefurther Dressurturnier mit Ponyprüfungen statt. Martina und Hubert Nettekoven vom Team Gänsefurth hatten das Event auf die Beine gestellt und standen praktisch das gesamte Wochenende unter Strom, da die Teilnehmerzahlen und der zeitliche Aufwand enorm hoch waren.

"Am Freitag fanden 13 Stunden lang Prüfungen statt, am Sonnabend 17 und am Sonntag 15 Stunden", blickte Martina Nettekoven zurück. Alle Beteiligten habe der straffe Zeitplan sehr geschlaucht. "Bei so vielen Nennungszahlen waren drei Tage fast schon zu wenig." Im Prinzip hätte das Turnier auch über mehrere Tage stattfinden können. "Viele der Reiter sind Profis und machen das beruflich. Ihnen wäre der Wochentag egal."

Der Qualität der Teilnehmer war es geschuldet, dass sich nahezu keine Reiter aus der Umgebung den strengen Augen der Punktrichter stellten. Beim 12. Gänsefurther Dressurturnier wurden vorrangig hochklassige Wettbewerbe ausgetragen und die reiterische Qualität sei hier nicht so stark ausgeprägt. So nahmen stattdessen Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

Unter anderem war die Prüfung "Grand Prix de Dessage" ausgeschrieben. Dieser Drei-Sterne-Wettbewerb ist der anspruchsvollste überhaupt, was sich auch im Preisgeld von 600 Euro widerspiegelte.

Entsprechend der Dressur-Qualität wurde auch den drei Kampfrichter-Tischen einiges abverlangt. Die kritischen Prüfer kamen ebenfalls aus dem gesamten Bundesgebiet, da kaum jemand in Sachsen-Anhalt den hohen Anforderungen entspricht.

"Obwohl wir zeitlich an unsere Grenzen gestoßen sind, waren wir mit dem Ablauf sehr zufrieden", erklärte Martina Nettekoven. "Wir haben von den Reitern trotz des hohen Aufwandes viel positives Feedback erhalten."