Westeregeln (fna) l Beim SV Wacker Westeregeln holt man an diesem Wochenende die Rechenmaschinen heraus. Sollte der Handball-Bezirksligist seine Partie gegen die TSG Calbe II (6.), die morgen um 15.30 Uhr angepfiffen wird, gewinnen, könnten bereits fünf Spieltage vor Schluss die Korken knallen. Zwar darf man nicht von einer Niederlage des ärgsten Konkurrenten, HT Halberstadt, gegen den Letzten TSV Wefensleben ausgehen, doch nach Minuspunkten könnten die Randharzer nur noch mit Wacker gleichziehen, wenn die Schützlinge von Matthias Zeidler alle Partien verlieren würden. Angesichts des Saisonverlaufs ist dies jedoch äußerst unrealistisch.

Und selbst wenn, würde es genügen, wenn Westeregeln den direkten Vergleich für sich entscheiden würde. Durch den 28:23-Erfolg im Hinspiel hat die Mannschaft dafür ebenfalls eine gute Ausgangsposition geschaffen.

Da das Hinspiel gegen die TSG II ausgefallen war, standen sich beide Mannschaften erstmals im Final-Four des Harz-Börde-Pokals im Halbfinale gegenüber. In diesem setzte sich der spätere Titelträger knapp mit 19:16 durch. Nun geht es erstmals über 60 Minuten.