Den Aufstieg in die Landesoberliga in der Tasche und das Spiel des Jahres vor der Brust: Mit Zweiligist VC Bitterfeld-Wolfen II steht den Volleyballern des VC 97 Staßfurt in der 3. Runde des VVSA-Pokals am Sonntag in Magdeburg noch einmal ein echtes Highlight bevor. Der Staßfurter Trainer Michael Frost blickt im Gespräch mit Sportredakteur Björn Richter auf den "Pokalkracher" voraus.

Volksstimme: Herr Frost, was überwiegt vor dem Sonntag - die Vorfreude oder die Angst, dass es der Favorit zu deutlich ausgehen lässt?

Michael Frost: Auf jeden Fall die Vorfreude. Die Konstellation in dieser Saison hätte besser nicht sein können. Nach dem Aufstieg in der Landesliga am letzten Spieltag auch noch im Pokal auf einen Zweitligisten zu treffen, das ist ein Abschluss wie aus dem Bilderbuch.

Wie lauten die Vorgaben: nur teuer verkaufen oder für eine Sensation sorgen?

Der positive Druck, der uns durch die Spielzeit begleitet hat, ist nach dem Aufstieg raus. Das bedeutet: Wir können die Aufgabe auf uns zukommen lassen, vollkommen befreit aufspielen und wollen Bitterfeld-Wolfen II an manchen Stellen im Spiel ärgern. Viele aus dem Gegnerteam kennt man schließlich aus der Beach-Saison. Realistisch gesehen müssen wir aber von unserem letzten Saisonspiel ausgehen.

Geht die Hallen-Saison dann nahtlos in den Sand über?

Den April lassen wir noch in der Halle ausklingen. In dieser Saison wurden unsere Spiele gefilmt. Das gibt mir die Möglichkeit, mit jedem Einzelnen bestimmte Situationen per Video durchgehen zu können. Es macht schließlich einen Unterschied aus, sich selbst aus dem Blickwinkel von außen zu betrachten und hilft uns bei der Vorbereitung auf die Landesoberliga. Ab Mai beginnt dann die Beach-Saison.