Staßfurt/Breitungen (bjr) l Oliver Jacobi wird seinem HV Rot-Weiss Staßfurt heute nicht aus der Klemme helfen. Anders als zuletzt im Heimspiel gegen die "Hornets" aus Gotha/Goldbach, als er den 33:32-Siegtreffer in letzter Sekunde erzielte, müssen die Handballer von der Bode (7.) heute ab 19.30 Uhr im Auswärtsspiel bei der HSG Werratal (12.) ohne ihren Kreisspieler auskommen. Jacobi fällt ebenso wie Alexander Ernst arbeitsbedingt aus, Robert Mennecke fehlt zudem gesperrt.

Ein packendes Finale in den Schlussminuten wollen sich die Rot-Weissen beim Gastspiel in Thüringen ohnehin ersparen. "Wir wollen keinen Gegner stark reden. Die Partie gegen Werratal zählt zu den Spielen, die wir einfach gewinnen müssen", stellte Co-Trainer Andreas Stops klar. Zugleich warnt er jedoch vor einer allzu lässigen Herangehensweise: "Die HSG dürfte den Klassenerhalt abgehakt haben. Das macht sie gefährlich, denn so kann sie frei aufspielen und sicher will sich die Mannschaft noch einmal gut präsentieren."

Die Saison versöhnlich abzuschließen haben sich indes auch die Staßfurter auf die Fahnen geschrieben. Angesichts des Restprogramms mit den "knüppelharten Heimspielen gegen Halle und Oebisfelde" (Stops) ist klar, dass Zählbares gegen Werratal sowie im letzten Saisonduell beim TuS Radis wärmstens empfohlen ist. "Vier bis sechs Punkte wären optimal." Um sich ob der eigenen Rechnung nicht unter Zugzwang zu bringen, wäre das Team gut beraten, heute in Vorleistung zu gehen.