Staßfurt (chj) l Nur 48 Stunden nach dem kraftraubenden Pokalspiel gegen den TV Askania Bernburg II, das den Fußballern des SV 09 Staßfurt den Finaleinzug bescherte, waren von den Bodestädtern gegen den FSV Drohndorf/Mehringen keine großen Wunder zu erwarten. "Wir hatten große Personalprobleme aufgrund des Pokalspiels", erklärte Axel Quednow, Co-Trainer des SV 09. Für ein Feuerwerk fehlte die Kraft, da war das torlose Unentschieden am 25. Spieltag der Landesklasse kein Beinbruch.

Aufgrund der vielen Umstellungen fanden die Staßfurter nicht in den Fluss, der am Freitag maßgeblich für den Sieg verantwortlich war. Inklusive der Wechsel wurden fünf Spieler der Reserve aufgeboten. "Das hat man gemerkt. Die Abläufe funktionierten nicht wie gewohnt, die Chancen waren nicht so gut herausgespielt", sagte Quednow.

Beide Teams begegneten sich so auf Augenhöhe, die Chancen waren über 90 Minuten in etwa gleich verteilt. Neben vielen langen Bällen ließen auch zalreiche Nicklichkeiten keinen echten Fluss zu. Schiedsrichter Alexander Schulz musste insgesamt elf Gelbe Karten zücken.

"Wir wollten gewinnen", stellte Quednow klar, "aber wir hatten den Pokal noch in den Knochen. Es war schwer, die Konzentration aufrecht zu halten. So müssen wir mit dem Punkt einfach leben."

SV 09 Staßfurt: Michalak - Durin (55. Noack), Hartmann, Möller (79. P. Limpächer), Siegel, F. Jesse, Gurn, Stachowski, Klemmer, Horstmann (81. Müller), Härtge

Tore: Fehlanzeige; SR: Alexander Schulz (Timmenrode); ZS: 84