Fußball-Landesligist SV Förderstedt (16.) empfängt morgen ab 15 Uhr den Kreveser SV (7.) - und damit gewissermaßen ein Spiegelbild von sich selbst. Allerdings eines der abgelaufenen Saison, als es noch nicht um den Klassenerhalt ging.

Förderstedt l Krevese, ein Vorort von Osterburg, stieg aus der Landesklasse auf und lieferte eine solide Hinrunde ab - genau wie Förderstedt im Vorjahr. "Aus meiner Sicht ist es eine positive Überraschung, dass der KSV über weite Strecken so erfolgreich ist", erklärt SVF-Trainer Jens Liensdorf. Genau das behaupteten viele in der abgelaufenen Saison auch über Förderstedt. Genau wie die Liensdorf-Elf im Vorjahr schwächelt Krevese in der Rückrunde leicht.

Damit die beiden Teams, die sich so ähnlich sind, auch in der kommenden Spielzeit aufeinander treffen, sollten die Gastgeber einen Sieg einfahren. Acht Punkte bis zum Saisonend sind das erklärte Förderstedter Minimalziel, um die Liga noch zu halten. Drei gegen Krevese wären ein guter Anfang.

Mut macht dafür das Hinspiel. Zwar endete dies 1:1-unentschieden, "aber wir waren eindeutig besser", blickt Liensdorf zurück. Der KSV stand sehr tief und lauerte auf Konter, die Marius Weihrauch vollenden sollte. Es ist zu erwarten, dass die Gäste auch morgen so auftreten. Genau deswegen warnt der SVF-Coach: "Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen und in unkontrolliertes Pressing verfallen, selbst wenn wir nicht führen." Außerdem müssen die Chancen, von denen es vermutlich wenig geben wird, verwertet werden. Dafür müssen vor allem die Köpfe frei sein. "Es ist schwer, Woche für Woche Endspiele zu bestreiten", weiß Liensdorf, der morgen auf den vollen Kader zählen kann.

Hinspiel: 1:1; SR: Sebastian Sauer (Aken)