Schlanstedt/Staßfurt (chj) l Aller guten Dinge sind drei. Es ist der dritte Anlauf, um die Nachholpartie zwischen dem SV Olympia Schlanstedt, Schlusslicht der Fußball-Landesklasse, und dem SV 09 Staßfurt (7.) auszutragen. Anpfiff ist heute um 19 Uhr. Die Harzer haben erst zwei Punkte auf dem Konto - die Rolle des krassen Außenseiters ist ihnen also nicht abzusprechen. Allerdings plagen die Bodestädter erhebliche Personalsorgen, was doch wieder ein Duell auf Augenhöhe bedeuten könnte.

Zwölf Spieler, also eine komplette Mannschaft samt Wechsler, werden dem SV 09 fehlen. "Es ist schade, dass Verletzungen im Fußball dazugehören", sagt Co-Trainer Axel Quednow. "Wir haben Probleme, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen." Er versichert aber, zusammen mit René Schulze alle Hebel in Bewegung zu setzen, um Spieler zu finden. Es werden sich einige Reservisten aus der Kreisliga in der Landesklasse beweisen müssen.

Nachdem die Partie zuvor dreimal wegen Unbespielbarkeit des Platzes verschoben wurde, kommt es für die Staßfurter nicht in Frage, über Nacht Wassereimer auf dem Rasen in Schlanstedt zu verteilen und für eine erneute Verschiebung zu sorgen. "Das Spiel wurde nun so angesetzt", sagt Quednow. Trotz aller Personalsorgen gilt die Marschroute: "Wir wollen drei Punkte mitnehmen."

Mit einem Auswärtssieg würden die Staßfurter einen Platz in der Tabelle gutmachen und am Blankenburger FV vorbeiziehen. Für den SV Olympia geht es hingegen um nichts mehr, der Abstieg ist den Harzern sicher.

Es fehlen: Matthias Lieder, Mario Hosenthien, Andy Klemmer (alle Arbeit), Marcel Mähnert, Patrick Lissek, Kevin Hartmann, Johnny Rodriguez-Gomez, Jens Feilenhauer (alle verletzt), David Siegel (krank), Steven Stachowski (5. Gelbe), Sven Limpächer (privat)

Hinspiel: 1:5; SR: Dirk Rittweger (Eggersdorf)