Über drei Tage veranstaltete der Reit- und Fahrverein Förderstedt insgesamt 22 Prüfungen. Im Vordergrund standen dabei Dressur- und Fahrwettbewerbe für Ein- sowie Zweispänner. Für die Gastgeber sowie den RFV Westeregeln war es ein äußerst erfolgreiches Wochenende.

Förderstedt l Ausgeschrieben war das Turnier deutschlandweit. Die meisten Teilnehmer kamen aus Sachsen-Anhalt, es waren aber auch einige aus den umliegenden Bundesländern dabei. Steffen Schubert, Vorsitzender des RFV Förderstedt, war zufrieden. "An unsere Grenzen sind wir nicht gestoßen, wir haben schließlich auch schon Landesmeisterschaften durchgeführt. Es war ein gutes Mittelmaß. Wären es zu viele Teilnehmer gewesen, hätte es sich in die Länge gezogen. Das Turnier wurde gut angenommen. Es wurden auch die Platzverhältnisse gelobt."

Die Zuschauerresonanz sei allerdings nicht optimal gewesen. "Das Turnier war eher etwas für Insider", sagte Schubert. Dressur und Fahren seien nicht unbedingt der Publikumsmagnet. "Zuschauer wollen stets Action sehen."

Die, die vor Ort waren, kamen trotzdem auf ihre Kosten. Denn wenn die Ein- oder Zweispänner die schwierigen Hindernisparcours durchquerten und nur wenige Zentimeter Luft zwischen Kutsche und Begrenzung lagen, konnte man durchaus mitfiebern.

Auf heimischer Anlage waren die Förderstedter äußerst erfolgreich. Christin Böhlert errang beispielsweise zwei zweite Plätze sowie die goldene Schleife in der Dressurprüfung Klasse L* mit Trense. Jens Blumentritt stand seiner Vereinskollegin in nichts nach. Er durfte sich über zwei zweite und zwei erste Plätze freuen. Am erfolgreichsten schnitt jedoch Antje Bohndorf vom RFV Westeregeln ab. Sie ergatterte vier goldene Schleifen und einen dritten Platz. Im Pony-Zweispänner machte ihr bei diesem Turnier niemand etwas vor.