Staßfurt (chj) l Auf die Fußballer des SV 09 Staßfurt (7.) wartet morgen ab 15 Uhr eine unbequeme Aufgabe in der Landesklasse. Sie empfangen den SV Hötensleben (9.) im Stadion der Einheit. "Es waren immer schwere Spiele gegen Hötensleben", weiß Staßfurts Co-Trainer Axel Quednow. Noch schwieriger wird die Partie angesichts der tabellarischen Bedeutung.

Als Neunter schwirren die Bodestädter im Niemandsland der Tabelle. "Mit unserer Platzierung sind wir nicht zufrieden", stellt Quednow klar. "Wir wollen schon noch etwas klettern." Mit 41 Punkten auf dem Konto scheinen angesichts der noch möglichen neun Zähler aber nur noch Blankenburg (42) und Wulferstedt (44.) in realistischer Nähe. Hadmersleben und Hötensleben haben allerdings nur zwei beziehungsweise drei Punkte weniger als der SV 09, der im ungünstigsten Fall auf den neunten Rang durchgereicht werden könnte. "Die Gefahr besteht", weiß Quednow.

Um allen Spekulationen vorzubeugen, ist ein Heimsieg gegen Hötensleben unabdingbar. Allerdings verfügen die Gäste über eine kampfstarke Mannschaft, die sich nie aufgibt. Im Hinspiel der Vorsaison lagen sie gegen den SV 09 mit 0:2 und 1:3 hinten, sicherten sich quasi mit dem Abpfiff trotzdem noch einen Punkt. "Wir müssen den Gegnern unsere Spielweise aufdrücken, dann bin ich optimistisch", fordert Quednow.

Es fehlen: Patrick Lissek, Marcel Mähnert (verletzt), Toni Härtge (Gelbsperre), Hinspiel: 2:1; SR: Tobias Menzel (Magdeburg)