Magdeburg (mnd). Altbekannte Sorgen, altbekannte Leiden. Der SV Bode Löderburg musste am Nachholspieltag der Volleyball-Landesliga beim USC Mageburg II wieder einmal die bittere Erfahrung machen, dass die Mannschaft die vielen Ausfälle nicht kompensieren kann. Die Mannschaft von Trainer Dietmar Stock verlor gegen den Gastgeber mit 0:3 (-23, -20, -19) und gegen den Genthiner VV II ebenfalls mit 0:3 (-22, -17-18).

"Wir wollten eigentlich mit zehn, elf Spielern nach Magdeburg reisen", sagte Stock in der Hoffnung auf Punkte gegen den Abstieg, die mit einem breiten Kader im Bereich des Möglichen lagen. Doch wie so oft in dieser Saison erreichte den Trainer eine Absage nach der anderen, die letzte erst am Sonn- abend, einen Tag vor den Spielen.

So standen lediglich sieben Löderburger auf dem Parkett der Universitätssporthalle. Stock war gezwungen, mit Libero zu spielen und hatte somit keinerlei Wechselmöglichkeiten. Zudem musste er Zuspieler Bernd Hönig als Angreifer einsetzen.

Der enge personelle Handlungsspielraum machte sich gegen die Magdeburger anfangs kaum bemerkbar. Löderburg gestaltete den ersten Durchgang ausgeglichen und musste sich nur knapp mit 23:25 geschlagen geben. Auch in den folgenden Abschnitten sah es zu Beginn gut aus. "Wir hatten jeweils eine kleine Führung, konnten diese aber nicht durchbringen", sagte Stock. Der SV Bode verlor die Sätze zwei und drei mit 20:25 und 19:25, hatte letztlich "keine echte Gewinnchance". Der USC gewann auch die folgende Partie gegen Genthin mit 3:0.

"Gegen Genthin wollten wir eigentlich gewinnen", umriss Stock die Zielsetzung für das dritte Spiel. Doch in diesem machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, insbesondere bei Sebastian Stachowski, der aufgrund des Studiums seit November nicht mehr am Training teilnehmen kann. Gegen den USC punktete der Mittelblocker mehrfach, gegen Genthin brachte er nur noch selten einen Angriff durch. Und auch auf der Position des Zuspielers machte sich der "Ausfall" von Hönig bemerkbar. Vertreter Christian Zuck "machte seine Sache insgesamt recht ordentlich", doch fehlte gegen Genthin die Präzision in den Pässen auf die Außenangreifer. Lediglich Ronny Raue auf Mitte vermochte "einzelne positive Akzente" zu setzen, jedoch fiel die Niederlage in drei Sätzen deutlich aus. "Die Spiele müssen wir so schnell wie möglich abhaken", konnte Stock seine Enttäuschung nicht verbergen. Die beiden abschließenden Begegnungen am Sonn- abend, 12. März, müssen nun unbedingt gewonnen werden, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. In diesen hofft Stock, dass sich die bekannten Sorgen erübrigen und ihm mit "voller Kapelle" neuerliche Leiden erspart bleiben.

USC II: Posnanski, Waldschik, Teege, Schimera, Schlehf, Nahrstedt, Pritzschke, Dörre, Schulz, Kraus

Löderburg: Hönig, Ch. Stock, Laise, Raue, Zuck, Alsleben, Schumann, Stachowski

Genthin II: Schulz, Greisner, Voigt, Kostka, Lehmann, Papsin, Habryka, Schmölzle, Dake, Dietert