Staßfurt (aot/fna). Die Kegler des SV Salzland Staßfurt mussten am Wochenende in ihren jeweiligen Ligen drei Niederlagen hinnehmen.

Verbandsliga Damen

Salzland Staßfurt – GW Langendorf 2990:2994

Wo sucht man vier verlorene Zähler? Bei allen Spielern? Beim niedrigsten Ergebnis? Hätte jeder einen Kegel mehr gespielt, hätte Salzland mit zwei Holz mehr gewonnen und eine Sensation beim Tabellenführer erreicht.

Berit Meyer (519) hatte ihre Gegnerin im Griff und Salzland führte. Jennifer Meinecke hatte es mit einer groß aufspielenden Gegnerin zu tun (538), Meinecke setzte trotzdem gute 502 dagegen. Nun schwächelte Langendorf – nur 450 auf der Anzeige. Doch Katja Reich hatte ebenfalls Probleme (451). Chance vertan, um den Rückstand aufzuholen. Geburtstagskind Susi Fischbach spielte diesmal im Mittelpaar und fühlte sich wohl. Mit 513 gewann sie klar – Salzland führte. Das Schlusspaar versprach Spannung und der Zuschauerraum tobte. Rosi Lutze (498) wollte wenigstens eine 500 erspielen, doch ihre Gegnerin mit 538 macht deutlich Druck. Die Bahnen von Manuela Hahn liefen gut und ihre Gegnerin konnte nicht mithalten. Doch mit den letzten Würfen schaffte die Gastgeberin 477, Hahn 507 – fünf Kegel zu wenig für einen Sieg. Die Zuschauer waren trotzdem zufrieden, sie haben ein packendes Spiel gesehen.

Kreisoberliga Senioren

SG Stahl Nord Magdeburg – Salzland Staßfurt 1926:1916

Beim Tabellenführer unterlag Salzland, obwohl die Bodestädter lange Zeit führten. Das schwache Starterpaar der Elbestädter hatten Hans-Peter Hermanns (469) und Gerald Lutze (483) gut im Griff. Hermanns hatte allerdings deutliche Probleme im Abräumen mit den Fehlwürfen. Eine Führung von 26 Kegeln musste nun verteidigt werden. Manfred Schulz spielte gut und blieb an seinem Gegner, der 493 erkämpfte, noch dran. Doch der starke Schneider von den Gastgebern spielte 507 und ließ dem Staßfurter Joachim Grabow mit dessen 474 keine Chance.

1. Kreisklasse

Salzland Staßfurt II – BW Könnern II 2855:2865

Am Ende kamen die Staßfurter zur Einsicht, dass diese Niederlage völlig unnötig war. Pascal Schobes brachte die Gastgeber mit tollen 516 Holz und starken Räumern nach vorn. Uwe Henneberg mit 474 Holz spielte solide und erkämpfte von seinem Gegner einen großen Vorsprung. Dieser wurde eingebüßt, als im Mittelpaar Martin Glandt (409) überhaupt nicht in die Partie fand. Wenigstens rief Thorsten Schmidt mit 48Holz seine Leistung ab. Dennoch musste nun im Schlusspaar einiges passieren.

Nun begann ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Staßfurt hatte in Erik Siedentopf seinen Tagesbesten am Start, der mit 526 Holz dem Druck standhielt und seinem Gegner 28 Zähler abnahm. Doch der in den vergangenen Wochen so starke Sven Radonz war nicht frei im Kopf und musste seinen Gegner ziehen lassen, er steuerte nur 448 Kegel bei und gab damit 26 Holz wieder ab. So muss Salzland mit einer unnötigen Niederlage leben, da ein spielerischer Ausfall (409) nicht kompensiert werden konnte.