Salzlandkreis (hla). Das Führungsduo der Fußball-Kreisliga Süd kam zu mühevollen Arbeitssiegen und sieht so wohl mit gemischten Gefühlen dem Gipfeltreffen nächste Woche in Gerbitz entgegen. Die Punkteteilung zwischen Freckleben und Gatersleben hilft wohl keinem. Für Aufsehen sorgte der Kantersieg vom Schlusslicht in Bebitz. Vielleicht kann sich Könnern noch retten.

Froser SV Anhalt -

Sportfr. Cörmigk 3:1 (1:0)

Die Gäste waren sofort präsent und ließen den Gastgeber nicht zum Zuge kommen. Die Einheimischen waren völlig verunsichert, es wurden kaum Zweikämpfe gewonnen. Die Gäste bestimmten den Rhythmus und hatten zahlreiche Chancen, die sie nicht nutzten. So ging der Gastgeber glücklich mit nur einem Gegentreffer in die Pause. Nach dem Wechsel trat zunächst keine Besserung beim FSVA ein. Cörmigk hatte mehr vom Geschehen, war aber zu harmlos. Nach einer Stunde ging ein Ruck durch die Reihen der Gastgeber. Mit dem Ausgleich waren alle Dämme gebrochen und es entwickelte sich recht schnell Einbahnstraßenfußball. So gab es keinerlei Gegenwehr mehr und Frose machte den mühsamen Arbeitssieg perfekt.

Tore: 0:1 Mario Schulz (ET, 36.), 1:1 David Lückerath (HE, 70.), 2:1 Maik Stier 78.), 1:3 Mario Hartwig (90.); SR: M. Walke (Schönebeck), ZS: 55

Grün-Weiß Giersleben -

SG Neuborna ausgefallen. Der Gierslebener-Sportplatz war nicht bespielbar.

SV Freckleben -

Sax. Gatersleben 1:1 (1:0)

Beiden Teams war ihr Tabellenstand anzusehen. Oft gab es ein zerfahrenes Spiel zwischen den Strafräumen, Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe. Doch mit der SVF-Führung änderte sich dessen Spielweise zum Besseren. Nun hatte es Feldvorteile und viele Torraumszenen. Jedoch wurden klare Chancen vergeben (Hänschen). So kamen die Gäste wieder auf. Durch den starken Schlussspurt war der Punktgewinn auch verdient.

Tore: 1:0 Mike Vene (31.9, 1:1 Andreas Basin (80.); SR: Wylega (Neundorf), ZS: 31

Lok Aschersleben II -

Jahn Gerbitz 1:2 (0:1)

Beide Teams kamen nur schwer in Gang, man sah vielen Akteuren die lange Pause an. Der erste Treffer fiel durch einen Standard (Freistoß). Doch diese rüttelte nun auch den letzten Lok-Spieler wach. Die Mannschaft war nun mehr als gleichwertig und hatte mit einem Pfostentreffer (Fischer) auch noch Pech. Nach der Pause hatte der Gastgeber mehr vom Spiel, doch die wenigen Gästekonter waren nie ungefährlich. Nach dem Anschluss kippte die Partie in Richtung Gastgeber. Diese waren aber im Angriff zu harmlos. So hatte die Gästeabwehr wenig Mühe, den Arbeitssieg über die Zeit zu bringen.

Tore: 0:1 Christian Osterwald (28.), 0:2 Tobias Hilprecht (56.), 1:2 Thilo Drese (70.); SR: H. Lampe (Staßfurt), ZS: 21, Gelb-Rot: Martin Werner (Aschersleben II, 90.)

SV Plötzkau -

Einheit Bernburg 2:2 (2.1)

Tore: 1:0 Rene Ottenklinger (8.), 1:1 Ronny Schade (30.), 2:1 Mathias Sack (40.), 2:2 Torsten Kuske (76.); SR: Baldamus (Neundorf), ZS: 60

TuS Bebitz -

Könnern 0:6 (0:3)

Tore: 0:1, 0:2 Lars Lewanowski (9., 11.), 0:3 Christoph Fischer (32.), 0:4 Lars Lewanowski (63.), 0:5 Sebastian Dohndorf (FE, 68.), 0:6 Christoph Fischer (75.); SR: Hallmann (Preußlitz), ZS: 53, Gelb-Rot: Oliver Woyke (Bebitz, 43.)