Staßfurt (sam). Die Stimmung beim Mitteldeutschen Handball-Oberligisten HV Rot-Weiss Staßfurt könnte besser nicht sein. Ist doch das Team von Trainer Reiner Beimgart bereits seit fünf Spieltagen ungeschlagen. Diese Serie soll, wenn möglich, auch am Sonnabend nach der Partie beim TuS Radis noch Bestand haben. Anwurf ist um 17 Uhr.

Die Staßfurter haben zudem noch eine offene Rechnung zu begleichen, trennten sich beide Teams doch im Hinspiel 27:27-Unentschieden. Für heute zählt ebenfalls jeder Punkt. "Wir brauchen mindestens 23 Punkte für den Klassenerhalt", ist sich Baumgart sicher. Noch fehlen also fünf. Sebastian Scholz (Grippe) wird voraussichtlich fehlen.

Alles andere als ein Erfolg wäre für die Radiser mit Trainer Thomas Eckleben eine Enttäuschung, zumal die Mannschaft ebenfalls mitten im Abstiegskampf steckt. "Wir brauchen die Punkte dringender als Staßfurt." Doch angesichts der personellen Situation, Eckleben hatte unter der Woche maximal acht Akteure, davon zwei Torhüter, im Training zur Verfügung, wird es ein schweres Unterfangen werden. Eckleben gibt sich dennoch kämpferisch und vertraut auf die Heimstärke seines Teams.