Berlin (sam). Die Nachricht vom Einzug ins Endspiel der Schüler des Dr.-Frank-Gymnasiums Staßfurt beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin in der Disziplin Badminton hat sich gestern in der Bodestadt wie ein Lauffeuer verbreitet. Betreuerin Heike Lenz und ihre Schützlinge nahmen kurz nach dem Sieg bereits die ersten Glückwünsche per Kurznachricht entgegen. Im Endspiel hatten die Staßfurter, wie bereits in der Vorrunde, gegen die Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg kaum eine Chance, sie unterlagen erneut mit 1:6.

Trotz der Niederlage kannte die Freude bei den Bodestädtern keine Grenzen, denn das Team gewann nicht nur die Silbermedaille, sondern gilt gleichzeitig als die beste Mannschaft Sachsen-Anhalts im Wettbewerb, bezogen auf die Sportarten.

Bereits der Einzug ins Halbfinale war für die Schützlinge von Lenz "ein voller Erfolg". In diesem standen sie gestern Morgen dem St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen (Nord-rhein-Westfalen) gegenüber und behielten mit 5:2 die Oberhand.

Im anschließenden Spiel um Platz eins erkämpfte Florian Siebold den Ehrenpunkt für die Staßfurter. Er setzte sich gegen Graalmann mit 2:0 (21:10, 21:10) durch.