Borne (bjr). Den Meistertitel bereits seit einigen Wochen sicher, gab sich Handball-Bezirksligist SV Eintracht Borne auch in seinem letzten Saisonspiel gegen den Quedlinburger SV keine Blöße. Mit 45:27 (18:12) ließ es der Verbandsliga-Aufsteiger noch einmal richtig krachen, auch wenn Trainer Jürgen Dawils nach Schlusspfiff bekannte, dass ein derart hoher Erfolg "immer auch relativ und in Abhängigkeit vom Gegner" sei.

Der Start verlief ausgeglichen, bis zum 4:3 (5.) wechselte die Führung ständig. Danach setzten sich die Germanen zum 6:3 ab, leisteten sich in der Folge aber viele Fehlwürfe und technische Unzulänglichkeiten. Die Quittung folgte mit dem 6:6 (14.). Danach berappelte sich der Liga-Primus allerdings, eroberte beim 11:8 (20.) die Drei-Tore-Führung zurück und beendete den ersten Durchgang mit 18:12.

"Mit Wiederbeginn lief es besser, auch weil wir auf eine 5-1-Abwehr umgestellt haben", erinnerte sich Dawils, dessen Mannschaft mit dem 23:14 (35.) eine Vorentscheidung herbeiführte. "Trotzdem haben wir dann wieder vier, fünf knochenfreie Würfe vergeben", ärgerte sich der Coach. Daneben überwog jedoch eindeutig das Positive und so gab es auch zwei "herausragende Situationen". So schloss Torhüter Robin Salm höchstselbst einen Konter zum 36:20 (50.) ab. Endgültig Kopf stand die Halle bei einem Doppel-Kempa-Trick, den Sebastian Scholz zum 43:27 verwandelte.

Nach dem 45:27 feierte die Mannschaft gemeinsam mit den Fans in der Egelner Waldsporthalle gebührend den Meistertitel. Derzeit fiebert der SV Germania dem Trainingslager vom 24. bis 26. Juni in Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern) entgegen, bei dem die Grundlagen für die neue Verbandsliga-Saison gelegt werden sollen.

SV Germania Borne: Salm (1), Brinkmann - Schulke (5), Lahne (7), Scholz (8), Schafflik (1), Fink (17/2), Friedrich, T. Halfpap (3), M. Halfpap (3), Prosowski, Hagemeyer, A. Lampe

Siebenmeter: Borne 5/2 - Quedlinburg 9/6; Zeitstrafen: Borne 0 - Quedlinburg 4